Höhepunkt: Das passiert bei einem Orgasmus

Die 4 Phasen der Lust

Der Höhepunkt ist wie ein unglaublicher Rausch, der unseren ganzen Körper erfasst. Dafür sorgen verschiedene Hormone. Wie es dazu kommt, dass wir erregt sind und welche Phasen wir dabei erleben, lesen Sie hier. 

Der Orgasmus der Frau – ein Mysterium, nach wie vor. Denn einen biologischen Sinn hat er nach bisherigen Erkenntnissen jedenfalls nicht. Aber was dabei im Körper passiert, wurde seit den 70er-Jahren genau erforscht und erfasst. Die US-Sexualwissenschaftler William Howell Masters und Virginia Johnson unterteilten den Weg zum Höhepunkt in vier Phasen.

Die Erregungs-Phase

Küsse und Berührungen fachen die Lust an. Testosteron und Östrogen werden ausgeschüttet, der Botenstoff Vasopressin lässt Puls und Blutdruck steigen. Durch das Testosteron wird die Vagina der Frau feucht, der Mann bekommt eine Erektion. Die Genitalien schwellen nochmals an und werden empfänglich für Stimulation.

Die Plateauphase

Jetzt ist der höchste Grad der Erregung erreicht, der Körper bereitet sich auf den Orgasmus vor. Die Botenstoffe Dopamin und Oxytocin lösen tiefe Gefühle wie Freude, Vertrauen und Zuversicht aus.

Der Orgasmus

Die Spannung entlädt sich bei Frau und Mann abrupt und sorgt für ein rauschartiges Gefühl – bei Männern dauert es drei bis zwölf Sekunden, bei Frauen schon Mal 40 Sekunden lang.

Die Rückbildung

Prolaktin wird ausgeschüttet, es sorgt für Befriedigung, Ruhe und Verbundenheit mit dem Partner. Die Genitalien schwellen wieder ab.

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