Machen Sie die Schotten dicht!

Kalte Luft zieht im Winter durchs Haus? So isolieren Sie undichte Stellen

27. Februar 2016

Es zieht wie Hechtsuppe? Das kann viele Ursachen haben. Gehen Sie der Sache auf den Grund!

Wenn unnötig Energie flöten geht, ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch umweltbelastend und teuer. Probieren Sie diese Tipps, damit die muckelig warme Heizungsluft auch wirklich in Ihren vier Wänden bleibt.

Hinter der Heizung muss es besonders gut isoliert sein

1. Eine Wandisolierung hinter den Heizkörpern verhindert Wärmeverlust. Im Baumarkt gibt es spezielle Heizkörper-Wärme-Reflexionsfolie (Rolle ab ca. 10 Euro), die mit Alufolie beschichtet ist. Zurechtschneiden und mit Doppelklebeband hinter der Heizung anbringen.

Auch wenn sie klein sind: Denken Sie an Steckdosen

2. Alte Steckdosen können eine Ursache für kalte Winde im Haus sein. Über kleine Löcher im Gehäuse und in der Wand entwischt die Wärme. Das gilt genauso für Sicherungskästen, Kabeltunnel oder Türsprechanlagen. Da hilft nur: alte Dosen gegen luftdichte Installationsdosen (ab ca. 60 Cent, Elektrohandel) tauschen.

Oft schließen die Fenster und Türen nicht richtig

3. Schauen Sie sich die Gummilippen Ihrer Fensterdichtungen genau an: Sind sie porös, mit Isolationsband (Baumarkt) abdichten. Ein süßer Zugluftstopper hilft zusätzlich gegen hereinströmende Kälte. Wenn es unter den Türen durchpfeift, bringen Abdichtungsleisten mit kleinen Bürsten eine Menge. Trick: Halten Sie eine Kerze gegen die Fenster und Türen – anhand der Flamme sehen Sie, wo es stark zieht.

Auch der Balkon kann Probleme machen

4. Wenn die Balkontür schlecht abgedichtet und nur einfach verglast ist, kostet Sie das Energie. Am besten wäre es, (teure) Doppelglasfenster einzusetzen. Wer Mieter ist, kann es mit Thermo-Fensterisolierfolie (um 10 Euro) versuchen: Sie schafft ein wärmedämmendes Luftpolster.

Eine Wärmekamera erkennt Schwachstellen

5. Eine thermografische Aufnahme vom Fachmann (am besten von der Verbraucherzentrale empfehlen lassen) zeigt, wo Ihr Haus am meisten Wärme verliert. Die Kosten von ca. 50 bis 200 Euro lohnen sich.

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