Die 6 schlimmsten Venen-Fallen in der kalten Jahreszeit

So beugen Sie Krampfadern und Co. vor

Dicke, schwere, müde Beine haben wir vor allem im Sommer. Leider ist das ein Trugschluss! Denn Venen können auch im Winter Probleme bereiten. Doch daran wird nicht immer gedacht! Die Beschwerden entstehen, wenn sich Blut in den Beinen staut, was wiederum das Krampfader-Risiko erhöht. 

Laut einer aktuellen Studie haben etwa 17 Prozent der Krampfader-Patienten eine erbliche Veranlagung. Hinzu kommen weitere Risikofaktoren, die auch bei Menschen ohne Veranlagung Beschwerden begünstigen. Doch welche sind die sechs schlimmsten Venen-Fallen in der kalten Jahreszeit?

Bewegungsmangel. Dadurch versackt Blut besonders schnell in den Beinen. Daher gilt: nicht nur einigeln und TV-Serien schauen, sondern auch aktiv sein! Das Blut wird dann besser in Richtung Herz gepumpt. Machen Sie Fußgymnastik, steigen Sie Treppen oder erledigen Sie kleinere Einkäufe zu Fuß. Ideale Sportarten sind Skilanglauf und Venen-Walking. Beim Venen-Walking werden die Füße von der Ferse zum Ballen deutlich abgerollt, die Knie bleiben locker. Wie oft? Zwei- bis dreimal wöchentlich, jeweils 20 bis 30 Minuten.

Winterstiefel. Glühen die Beine darin, erschlaffen die Venenwände. Das Schuhwerk darf auch nicht zu eng sein, sonst wird der Blutfluss behindert. Daher dürfen auch Strümpfe und Hosen nirgends einschnüren. Nach dem Baden die Beine hochlegen.

Heiße Bäder. Wer nicht darauf verzichten möchte, sollte die Beine aus dem Wasser lassen. Im Anschluss kalt abbrausen — die Gefäße ziehen sich dadurch zusammen. Und die Beine nach dem Baden ein paar Minuten hochlegen. Das erleichtert den Blutrückfluss. Nach Saunabesuchen ist das ebenfalls ratsam.

Überheizte Räume. Die Idealtemperatur fürs Wohnzimmer ist ca. 22 Grad. Liegt sie höher, stresst das die Venen. Übergewicht ist ein Risikofaktor.

Übergewicht. In den dunklen Monaten naschen wir meist mehr Süßes, essen fetter. Überschüssige Kilos begünstigen jedoch Venen-Erkrankungen. Das bestätigt eine aktuelle US-Studie. Besser: ausgewogen ernähren. Das kann vor Heißhungerattacken schützen.

Flüssigkeitsmangel. Das Blut wird dann dickflüssiger. Im Allgemeinen raten Experten zu etwa 1,5 bis 2 Liter täglich. Am besten über den Tag verteilt trinken.

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