So pflegen Sie trockene Hände in Zeiten von Corona

Tipps für zarte Haut

28. April 2020

Das Thema Hygiene ist in der Coronakrise extrem wichtig. Allerdings trocknet das häufige Händewaschen und Desinfizieren unsere Hände aus. Wir geben Tipps, was Sie bei trockener und strapazierter Haut tun können.

Wieso werden die Hände trocken und rissig?

Viele von uns haben derzeit mit trockenen Händen zu kämpfen. Da wir nun öfter und vor allem auch länger und gründlicher unsere Hände waschen, wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut angegriffen. Beim Waschen verliert die Haut Feuchtigkeit sowie hauteigene Fette und wird in der Folge trockener. Auch der in den Desinfektionsmitteln enthaltene Alkohol trocknet die Haut schneller aus.

Unangenehm wird es dann, wenn die Haut der Hände bereits so ausgetrocknet ist, dass sie anfängt zu brennen oder zu jucken. Daher sollten man versuchen, der Haut die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben. Dabei helfen diese Tipps gegen rissige und strapazierte Hände.

Das hilft bei trockenen Händen

1. Cremen, cremen, cremen: Die Hände mehrmals am Tag eincremen, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Haut spannt und trocken ist. Am besten direkt nach dem Händewaschen und Desinfizieren. Stellen Sie sich als kleine Erinnerung einen Handcremespender ans Waschbecken, dann vergessen Sie das Eincremen bestimmt nicht. Bei der Wahl der Handcreme darauf achten, dass diese schnell einzieht und fettend ist. Hier finden Sie übrigens eine gut bewertete Handcreme.


2. Hände trockentupfen: Die Hände nach dem Waschen mit dem Handtuch vorsichtig trockentupfen. Schnelles Trockenrubbeln mit dem Handtuch kann die Haut nämlich zusätzlich irritieren.

3. Milde Seife nutzen: Beim Händewaschen eine milde Seife verwenden. Außerdem sollte die Seife wenig oder gar kein Parfüm enthalten. Gut sind Waschlotionen, die rückfettende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe haben, wie etwa Urea oder pflanzliche Öle.
 

Hier gibt es eine gut bewertete Seife für empfindliche Haut.

4. Beim Saubermachen Handschuhe tragen: Putzmittel, Reiniger und Co. greifen die Hände an. Daher gilt beim Einsatz dieser Mittel immer: Handschuhe tragen. Auch beim Abwasch oder Bodenwischen vorsichtshalber Handschuhe anziehen, das schützt die aktuell sowieso schon strapazierten Hände vor zusätzlichem Austrocknen.

5. Pflegen über Nacht: Wenn Ihre Haut bereits stark beansprucht ist, verwöhnen Sie die Hände über Nacht mit einer Handmaske. Falls sie keine solche zur Hand haben, tut es auch herkömmliche Handcreme. Vor dem Schlafengehen eine großzügige Menge Handcreme auf die Hände auftragen - bis diese richtig glitschig sind. Dann ein paar Baumwollhandschuhe überziehen und sich am nächsten Morgen über streichelzarte Hände freuen.

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Datum: 28.04.2020
Autor: Ilka-Marie Hagenbücher