Streichelzart: Trockene Haut im Winter muss nicht sein!

Mit diesen Tipps gelingt die Hautpflege im Winter

10. November 2016

Der Winter ist eine maximale Herausforderung für unsere Haut. Niedrige Temperaturen nahe des Gefrierpunkts, feuchte Luft draußen, trockene Heizungsluft drinnen — da kommt es nicht selten zu Reizungen, Rötungen und unliebsamem Jucken und Spannen. Wir verraten Ihnen, wie Sie trockene Haut im Winter vermeiden und haben die besten Tipps für eine optimale Hautpflege im Winter für Sie zusammengestellt.

Gesicht und Dekolleté

… reagieren als erstes auf eisige Temperaturen, spannen und neigen zu Fältchen. Wichtig daher: rechtzeitig die Hautpflege dem Winter anpassen. Das heißt: auf eine reichhaltigere Creme umstellen, die sofort beruhigt und Ihre Haut mit Lipiden versorgt (z.B. Nutritic Intense, La Roche-Posay; ca. 20 Euro).

Lippen leiden sehr

Je kälter es draußen wird, umso empfindlicher ist die extrem dünne Lippenhaut. Tipp: raue Stellen erst mit der feuchten Zahnbürste weich massieren. Anschließend eine Pflege mit reparierender Karitébutter (z.B. Cold Cream Lippenbalsam, Avène; ca. 8 Euro) auftragen.

„Schutzhülle“ für den Körper

Mit jedem Grad weniger verlangsamt sich die Talgproduktion. Unter 8 Grad hört sie sogar ganz auf! Trockene Haut im Winter ist also quasi vorprogrammiert. Höchste Zeit, den Körper mit intensiv rückfettendem Balsam (z.B. Lipikar Baume AP+, La Roche-Posay; ca. 17 Euro) zu behüten.

Auf zarten Sohlen …

Wenn die Füße von morgens bis abends in warmen Socken und Schuhen stecken, trocknet die Haut langsam aus, die Hornschicht an Ballen und Fersen wird immer dicker. Darum als Pflege-Kur die Sohlen dick eincremen (z.B. Urea 10% FußCreme, frei; 10 Euro) und Socken drüberziehen. Nach 1 bis 2 Stunden ist die Creme eingezogen und Ihre Haut wieder ganz geschmeidig.

Der Kälte die Ellbogen zeigen

… können Sie, indem Sie die Partie täglich mit einer Extra-Portion Olivenöl oder Urea-Lotion (z.B. Repair Lotion 10% Urea, Eucerin; 13 Euro) massieren. So fühlt sich selbst Ihre Ellbogenhaut, die mit am wenigsten Talgdrüsen hat, alles andere als rissig an.

Viele vergessen die Kopfhaut!

Dabei sorgen gerade dicke Mützen und trockene Heizungsluft dafür, dass diese anfängt sich zu schuppen und zu jucken. Waschen Sie Ihr Haar am besten schon vorbeugend mit reizlinderndem Shampoo (z.B. Kerium Extrem Mild, La Roche-Posay; ca. 11 Euro). Anschließend nur lauwarm ausspülen und mit milder Wärme föhnen.

Herrlich für die Hände

Um bei Kälte wichtige Wärme zu sparen, verengen sich die Blutgefäße unserer Hände. Das macht diese jedoch spröde! Die Folge: Trockene Hände im Winter. Als SOS-Hilfe abends dick Allzweckcreme (z. B. Nivea; 1,50 Euro) auftragen und Baumwollhandschuhe anziehen. So dringen Wirkstoffe besonders tief ein und verwandeln Ihre Hände in wahre „Samtpfoten“.

 

Artikel enthält Affiliate-Links