Was hilft eigentlich bei Haarausfall?

Ursachen und Therapie

Eine lange Mähne, satt glänzend und wunderschön – das ist der Traum von so gut wie jeder Frau. Aber das Entsetzen ist groß, wenn plötzlich immer mehr Haare auf dem Kopfkissen oder in der Bürste landen als sonst. Die Ursachen dafür sind verschieden – und man kann was dagegen tun.  

 

Jede zweite Frau ist irgendwann betroffen    

Eines erst mal vorweg: Jeder Mensch verliert bis zu 100 Haare am Tag, und das ist überhaupt nicht weiter tragisch. Wenn es aber mehr werden, spricht man von Haarausfall. Fast jede zweite Frau kommt im Lauf ihres Lebens leider irgendwann mal mit dem Thema in Berührung.

Die häufigste Ursache ist erblicher Haarausfall 

Beim erblich bedingten Haarausfall verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen zugunsten der männlichen. Es beginnt meist ab 40 oder um die Wechseljahre herum. Dieser anlagebedingte Haarausfall betrifft 20 bis 30 Prozent der Frauen und ist die häufigste Ursache. Der Hautarzt kann aber Medikamente dagegen verschreiben.

Unterfunktion der Schilddrüse ausschließen 

Wenn die Haare gleichmäßig verteilt am ganzen Kopf ausgehen sprechen Experten von diffusem Haarausfall. Dahinter können Eisenmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Infektionskrankheiten stecken. Aber auch bestimmte Medikamente, Crash-Diäten, sehr hohes Fieber oder Mangelernährung können dafür verantwortlich sein. Der Arzt kann das aber mit einem Bluttest feststellen. Meist verschwindet der diffuse Haarausfall wieder, wenn die Ursache beseitigt ist.  

Was kann man selbst für seine Haare tun?

Experten empfehlen, die Haare zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen. Kieselerde (Drogerie) lässt das Haar wieder sprießen. Und eine Haarkur mit Apfelessig regt die Durchblutung der Kopfhaut an und regeneriert angegriffenes Haar: 125 Milliliter Apfelessig mit 500 Milliliter Wasser mischen, nach der Wäsche ins Haar einmassieren. Nicht ausspülen, an der Luft trocknen lassen.

Haarige Fakten

■ Jedes Haar wächst am Tag um 0,25 Millimeter.
■ 270 Grad Celsius hält trockenes Haar aus, dann schmilzt es. Nasses leidet schon bei 140 Grad – Föhnen tut dem Schopf also nicht gut.
■ Ein einzelnes Haar kann 100 Gramm tragen. 
 

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