Enthaarungsmethoden im Test: Die Top 5

Epilieren, Waxing oder Rasieren - So werden Sie am besten die lästigen Härchen los

03. August 2016

Enthaarungsmethoden gibt es viele, doch welche ist die richtige für Sie? Samtweich und vor allem haarlos –  so soll sie sein, unsere Haut. Aber es gibt viele Wege, um lästige Härchen loszuwerden. Wir haben die fünf besten Haarentfernungsmethoden für Sie getestet.

Rasieren

So funktioniert’s: Ob Beine, Achseln oder Intimbereich – die Nassrasur ist die beliebteste Enthaarunsmethode. Kein Wunder, sie geht schnell, ist schmerzfrei und dank der flexiblen Scherköpfe auch super-gründlich. Vorher die Haut anfeuchten und ein befeuchtendes Rasiergel auftragen – so gleiten die Klingen besser über die Haut, und die Schnittgefahr wird verringert. Danach senkrecht, nie waagerecht rasieren. Tipp: gegen die Wuchsrichtung ist gründlicher, in Wuchsrichtung schonender. 

Nachteil: Für Stoppelfreiheit muss fast täglich nachrasiert werden. Und: Empfindliche Haut wird schnell gereizt und kann mit kleinen Pickeln oder juckenden Rötungen reagieren.

Waxing

So funktioniert’s: Beim Waxing trägt man das Wachs in Wuchsrichtung auf, legt Stoffstreifen darauf, drückt diese kurz an und reißt sie mit einem Ruck entgegen (!) der Wuchsrichtung wieder ab. Das tut zwar weh, dafür ist die Haarentfernungsmethode sehr gründlich, und die behandelten Körperstellen bleiben bis zu sechs Wochen stoppelfrei. Danach beruhigt man die Haut mit Körperpuder oder Aloe-vera-Gel. Wen der Mut verlässt: In Waxing-Studios eliminieren Depiladoras die Härchen so schmerzfrei wie möglich.

Nachteil: Die Haare müssen mindestens 0,5 Zentimeter lang sein, damit das Wachs greifen kann. Die Enthaarungsmethode mit Wachs kann zudem sehr schmerzhaft sein – vor allem bei sensibler Haut. 

Sugaring

So funktioniert’s: Bei dieser Enthaarungsmethode pinselt die Kosmetikerin eine lauwarme Paste aus Zucker, Wasser und Zitronensaft auf die Haut auf und zupft sie nach dem Trocknen in (!) Wuchsrichtung wieder ab. Diese Methode ist daher deutlich weniger schmerzhaft als Waxing. Zudem müssen die Haare nur 0,3 Zentimeter lang sein. Auch gut: Da alle Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind und sich die Zuckerpaste nur an den Haaren ansetzt (also nicht auf der Haut verklebt), ist Sugaring auch für Allergiker und empfindliche Haut geeignet. Beauty-Effekt: Wir sind bis zu vier Wochen haarlos.

Nachteil: Wie beim Waxing auch besteht die Gefahr, dass die nachwachsenden Härchen einwachsen.   

Epilieren

So funktioniert’s: Mit rotierenden Minipinzetten werden die Härchen mitsamt der Wurzel ausgerissen – und das ziept!  Wichtig: Den Epilierer langsam und ohne Druck im rechten Winkel zur Haut und gegen den Haarwuchs führen. Dass die neuen Geräte sogar unter der Dusche angewendet werden können, ist super, da Nass-Epilieren weniger schmerzt. Grund: Unter Wasser weiten sich die Poren – die Haare lösen sich dann leichter. Das Ergebnis ist eine glatte Haut, und das für einen ganzen Monat. Auch Sie epilieren? Dann sind wöchentliche Peelings Pflicht – denn sie verhindern, dass nachkommende Härchen einwachsen.  

Nachteil: Ist nichts für Schmerzempfindliche. Zudem müssen die Haare mindestens einen halben Zentimeter lang sein, sonst können die Pinzetten sie nicht greifen.

Dauerhafte Enthaarungsmethode

Die Hairfree-Licht-Technologie

Bei der dauerhaften Enthaarungsmethode von Hairfree, die individuell auf Haut- und Haartyp einstellbar ist, werden Lichtimpulse durch ein Saphirglas auf die Haut abgegeben. Dadurch werden die Haarwurzeln und ihre Follikel dauerhaft entfernt, ohne dass die Haut geschädigt wird. Top: Das Ganze ist schmerzfrei, und man liegt dabei entspannt auf einer Behandlungsliege. Da die Haare nur in ihrer Wachstumsphase behandelt werden können, sind allerdings mehrere zyklische Wiederholungen nötig.  Mehr Infos: www.hairfree.com