Arginin: Darum sollte jeder Diabetiker diesen Stoff kennen

Wichtig für eine gute Durchblutung und gesunde Gefäße

Vitamine, Spurenelemente, Mineralien… Mit diesen Begriffen kann jeder etwas anfangen. Schließlich sind sie für unsere Gesundheit unentbehrlich. Und im Idealfall nehmen wir alles regelmäßig über eine ausgewogene Ernährung auf. Nicht minder wichtig für unser Wohlbefinden ist Arginin. Das ist eine Aminosäure, aus der ein sehr wichtiger Botenstoff entsteht: Stickstoffmonoxid (NO). Dieser ist für eine gute Durchblutung und für gesunde Gefäße sehr wichtig.

Arginin und NO bewirken aber noch sehr viel mehr. Sie sorgen auch dafür, dass mehr Insulin entsteht. Und dafür, dass die Körperzellen wieder viel besser aufs Insulin ansprechen. Das bestätigen aktuelle Studien. Daher ist es auch so ratsam, bei Diabetes genug Arginin aufzunehmen. Zumal die Betroffenen weniger davon im Körper haben als Gesunde.

In welchen Lebensmitteln steckt Arginin? Zum Beispiel in Erdnüssen, Hülsenfrüchten, Kürbiskernen und Mandarinen.

Auch Bewegung senkt den Blutzucker

Leider wird der Arginin-Bedarf nicht immer über die Ernährung komplett gedeckt. Daher kann eine Extrazufuhr sinnvoll sein (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich). Diabetiker sollten sich zudem regelmäßig bewegen. Der Grund: Körperliche Aktivität hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Das senkt zusätzlich das Risiko für Folgeerkrankungen, etwas Arterienverkalkung und Nervenschäden. Und was noch wichtig ist: Diabetiker sollten ihren aktuellen HbA1c-Wert kennen. Dieser verrät den Blutzuckerwert der letzten acht bis zehn Wochen. Aus diesem Grund wird er auch gern als Blutzuckergedächtnis bezeichnet. Dafür entnimmt der Arzt Blut. Liegt der Wert bei Diabetes Typ 2 bei über 7,5 Prozent (58 mmol/ mol), ist er zu hoch und muss gesenkt werden. Gegebenenfalls auch mithilfe von Medikamenten.

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