Achtung Fruktose: Wie viel Obst ist gesund?

Die Industrie verwendet das Süßungsmittel immer mehr

Haushaltszucker besteht je zur Hälfte aus Fruktose, also Fruchtzucker, und Glukose, also Traubenzucker. Fruchtzucker galt lange als gesund, weil er den Blutzuckerspiegel nicht erhöht. Besonders Diabetikern wurde er empfohlen. Doch heute weiß man: Fruktose ist der Gesundheit keineswegs förderlich. Also wieviel Obst ist gesund und wieviel Fruchtzucker am Tag? 

Auswirkung von Fruktose auf unseren Körper

Fruktose stimuliert die Speicherung des Energielieferanten Fett (das war nur in früheren kargen Zeiten ein Vorteil). Und sie macht uns nicht satt. Der Wunsch nach Essen bleibt. Studien zeigen: Übermäßiger Fruktosekonsum kann die Cholesterinwerte, den Blutdruck sowie das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen.

Wieviel Obst ist gesund?

Nun ist Obst reich an Fruktose. Aber wieviel Obst ist gesund? Und sollte man den Konsum darum einschränken? Nein! Im Gegenteil, die meisten Menschen essen viel zu wenig Obst. Zwei Portionen pro Tag (und drei Gemüseportionen) sind empfehlenswert. Die schädlichen Effekte der Fruktose ergeben sich nämlich nicht aus dem Konsum von Melone & Co. Hauptrisiko sind die Produkte der Lebensmittelindustrie, vor allem gesüßte Limonaden und Colagetränke. Die Industrie liebt das Süßungsmittel Fruktose, denn es ist süßer als Glukose und viel billiger.

Also: Essen Sie Obst, aber meiden Sie Limo & Co. Auch Fertig-Müslis, Joghurt-Drinks und andere Fertiggerichte enthalten oft Fruktose.