Gesunde Kostbarkeit aus dem Orient: Weihrauch

So vielseitig ist das Räucherwerk

Er gilt als eine der wertvollsten Substanzen des Altertums. Weihrauch war schon etwa 1.700 Jahre vor Christus so verbreitet und begehrt, dass sein Transport zur Entstehung der so genannten Weihrauchstraße führte – dieser Handelsweg führte von Arabien zum Mittelmeer. Die Ägypter und Phönizier haben Weihrauch bei religiösen Handlungen genutzt – und ihn bei Atemwegserkrankungen und zur Wundheilung eingesetzt. Der „Duft der Götter“ entsteht aus dem zähflüssigen Harz des Weihrauchbaumes (Boswellia). Er wächst im Orient.

Er lindert chronische Gelenkentzündungen

Weihrauch gilt seit mehr als 3.000 Jahren in der traditionellen indischen Naturheilkunde des Ayurveda als wichtiges Heilmittel. Der traditionelle Einsatz von Weihrauch bei rheumatischer Arthritis oder chronischen Gelenkentzündungen wird von der modernen Weihrauchforschung weiter verfolgt. Die so genannte Boswelliasäure hemmt die Leukotrienbildung. Leukotrien sind für allergische und entzündliche Reaktionen verantwortlich. Und: Der Duft seiner ätherischen Öle wirkt beim Verbrennen entspannend und krampflösend.

Hilfe bei Asthma sowie Schuppenflechte

Viele Studien haben ergeben, dass die Wirkstoffe aus dem Weihrauch auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn helfen, Asthma und Schuppenflechte werden gelindert. Die Therapie von chronischen Kniegelenksarthrosen erzielte ebenfalls positive Ergebnisse. 

Sogar den Verlauf von MS kann Weihrauch mildern 

Aktuell hat eine deutsche Studie jetzt ergeben: Kapseln mit Weihrauch-Extrakt helfen sogar bei Multipler Sklerose. Die Nervenschädigungen gingen um 60 Prozent zurück, die Schübe wurden seltener.