Ursachen fürs Schnarchen: Was ist eine Schlafapnoe?

Rund 30 Millionen Deutsche tun es jede Nacht

Rund 25 Jahre seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Und das muss auch so sein, denn im Schlaf erholt sich der Körper, der Tag wird verarbeitet, Gelerntes wird gespeichert. Aber manchmal klappt das nicht: Wenn der Partner oder auch man selbst schnarcht. Wir klären auf über Ursachen für Schnarchen und was bei einer Schlafapnoe passiert.

Denn dann wird der Schlaf ständig unterbrochen – auch wenn man selbst es nicht merkt. Ursachen fürs Schnarchen: schlechtes Bindegewebe, Rachenmandeln, eine zu große Zunge, Übergewicht oder auch ein großes Gaumensegel. 

Was ist eine Schlafapnoe?

Schnarchen ist an sich nicht gefährlich. Wenn allerdings die so genannte Schlafapnoe – Atemaussetzer – dazukommt, sollte man sich in einem Schlaflabor beraten lassen. Geschätzt fast jeder 20. Mann und jede 50. Frau leiden darunter. Die Apnoe ist nicht ohne: Weil der Körper zu wenig Sauerstoff bekommt, sind die Betroffenen tagsüber unausgeschlafen und mitunter so müde, dass sie wegnicken. Außerdem kann der Körper nicht richtig regenerieren, da ihm Sauerstoff fehlt, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen können die Folge sein.

Fünf Übungen für ein besseres Bindegewebe

Aber man kann etwas gegen das nervige Sägen in der Nacht tun: Brasilianische Wissenschaftler haben fünf Übungen entwickelt, die das Bindegewebe am Gaumen stärken. Jede dieser Übungen sollte man täglich 20-mal machen.

1. Die Zungenspitze gegen den Gaumen pressen und rückwärts rutschen lassen.
2. Die Zungenspitze berührt die unteren Schneidezähne, dabei drückt man den hinteren Teil der Zunge nach unten.
3. Den hinteren Teil des Gaumens und das Zäpfchen anheben, dabei A sagen.
4. Mit dem Finger im Mund erst den rechten, dann den linken Wangenmuskel nach außen drücken.
5. Die Zunge kräftig gegen die Gaumendecke pressen.

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