Lampenfieber: So überwinden Sie Ihre Redeangst

Souverän sprechen vor Freunden, Familie und Publikum

Jeder kennt das: Ob eine Präsentation vor Kollegen, eine Ansprache vor der Familie oder ein Wortlaut im Verein – sobald man mit seinem Beitrag dran ist, setzt Redeangst ein und bekommt vor Nervosität Schweißausbrüche und eine zittrige Stimme. Lampenfieber haben viele Menschen und selbst Künstler, die Auftritte gewohnt sind, werden es teilweise nie ganz los. Eine gewisse Aufregung im Vorwege ist ja auch normal. Aber kann man eine Menge tun, um souveräner zu werden. Wir geben 8 Tipps, wie Sie Ihr Lampenfieber in den Griff bekommen!

8 Tipps gegen Lampenfieber und gegen Redeangst

1. Sich sehr gut vorbereiten 

Überlegen Sie ganz genau, was Sie sagen wollen. Vertiefen Sie sich in das Thema, besorgen Sie sich rechtzeitig alle nötigen Infos. So sind Sie auch für Nachfragen gut gerüstet und brauchen keine Angst zu haben. Sobald Sie mit Ihrem Fachwissen glänzen vergeht das Lampenfieber fast automatisch, denn dann rücken die eigentlichen Themen in den Vordergrund und Sie als Person mehr in den Hintergrund. 

2. Konkrete Ziele für den Vortrag setzen

Was soll Ihre Kernbotschaft Ihres Vortrags werden? Was ist die wichtigste Aussage, die Sie den anderen vermitteln wollen? Wenn Sie das festgelegt haben, fällt es Ihnen leichter, Ihre Rede sinnvoll zu strukturieren und den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade bei einem längeren Vortrag ist das hilfreich. 

3. Inspirierende Vorbilder suchen

Hören und schauen Sie bei anderen Rednern genau zu: Wie gestalten die ihre Vorträge? Was überzeugt Sie? Was gar nicht? Bauen Sie das, was Sie inspiriert, in Ihre eigene Rede ein. 

4. In Ruhe zu Hause üben 

Wenn Sie Ihr Konzept fertig haben, tragen Sie 
Ihre Rede einer Freundin oder Ihrem Partner vor. Derjenige, mit dem Sie üben, kennt sich mit Ihrem Thema nicht aus? Umso besser! Bitten Sie um ein ehrliches Feedback zu Ihren Formulierungen, der Verständlichkeit Ihrer Sätze und der Reihenfolge. Redeangst kann einen auch mitten im Vortrag überwältigen und aus dem Konzept bringen. Dies geschieht, wenn man mit seinem Text nicht flüssig ist oder dieser inhaltliche Lücken aufweist – wenn man dann vor Publikum ins Straucheln kommt, ist es manchmal schwer, sich wieder zu sortieren. Es ist daher besser, wenn Sie Ihre Rede zuerst mit bekannten Gesichtern durchgehen.

5. Ein Selbstvideo drehen 

Drehen Sie als Ergänzung doch auch mal ein Video vom Probelauf Ihres Vortrags. Sie haben Lampenfieber pur? Mag sein, aber so erkennen Sie wunderbar, wie Sie auf andere wirken, und ob Sie eventuell noch etwas an Ihrem Sprechtempo, Ihrer Mimik und Körperhaltung ändern könnten. Je öfter Sie das üben, desto souveräner werden Sie! Wichtig ist, dass Sie sich locker machen und authentisch bleiben!

6. Freiwillig für kleinere Vorträge melden 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei verschiedenen Anlässen für kleine Redevorträge zu melden. Sie werden sehen: Mit jedem Beitrag lässt Ihr Lampenfieber ein wenig nach. Ein Blackout? Macht nichts. Tief durchatmen und einen Schluck Wasser trinken. Sie wachsen an Missgeschicken – und sind dann umso souveräner, wenn es bei einem Vortrag später mal wirklich drauf ankommt. 

7. Das Publikum mit einbeziehen

Was soll Ihre Kernbotschaft werden? Was ist die wichtigste Aussage, die Sie den anderen vermitteln wollen? Wenn Sie das festgelegt haben, fällt es Ihnen leichter, Ihre Rede sinnvoll zu strukturieren und den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade bei einem längeren Vortrag ist das hilfreich. 

8. Offen sein und die Nervosität zugeben 

Bestens vorbereitet – und trotzdem Lampenfieber? Seien Sie ehrlich und sagen Sie gleich zu Anfang Ihrer Rede, dass Sie aufgeregt: Damit sammeln Sie beim Publikum garantiert Sympathiepunkte und die Atmosphäre wird lockerer. 

Themen