Handpflege-Tipps, die Händen im Winter Gutes tun

So wird die Haut wieder babyweich

Handpflege im Winter stellt uns vor besondere Anforderungen. Trockene Heizungsluft und frostige Temperaturen können die zarten Hautpartien der Hände stark beanspruchen! Mit den passenden Produkten wird sie wieder babyweich.

Sie helfen uns dabei, den Alltag perfekt zu meistern. Bei der täglichen Hautpflege werden die Hände trotzdem oft vernachlässigt! Dabei brauchen sie gerade im Herbst und Winter ganz besondere Aufmerksamkeit und Zuneigung – diese Handpflege-Tipps helfen weiter.

Hautbild ausgleichen – mit Kosmetik und Lasern

Der Fleck muss weg: Kaum ein anderes Körperteil kommt so oft mit Sonnenlicht in Berührung wie unsere Hände! Selbst in der kalten Jahreszeit ist die Strahlung stark genug, um die Haut zu strapazieren. Zu ihrem Schutz bildet sie deshalb Melanin – sie werden braun. Wird aber zu viel Melanin hergestellt, entstehen Pigmentflecken. Eine Handcreme mit Lichtschutzfaktor beugt diesen Altersflecken vor. Sind sie bereits sichtbar, lassen sie sich mit einem Vitamin-C-haltigen Korrekturstift aufhellen. Um die Wirkung zu erhalten, muss er jedoch dauerhaft benutzt werden. Langfristig lassen sich Flecken mit einer Laserprozedur vom Hautarzt entfernen. Dafür sind 3-4 Sitzungen nötig, die bis zu 1.000 Euro kosten können.

Handpflege-Tipp 1: Sanfte Abreibung

Jetzt sind unsere Hände wieder Kälte und trockener Heizungsluft ausgesetzt. Das macht sie schnell rau, trocken und spröde. Damit die Haut wieder zart und geschmeidig wird, machen Sie am besten einmal in der Woche ein Peeling. Verwenden sie eines mit natürlichen Schleifpartikeln wie Zucker oder Meersalz. Diese Produkte enthalten keine die Umwelt belas- tende Mikroplastik-Teilchen, die nicht abgebaut werden können. Außerdem sollte das Peeling mit Vitaminen und wertvollen, rückfettenden Ölen angereichert sein. In den feuchten Händen verreiben, abwaschen. Alle zwei Wochen anwenden. Das Granulat wirkt exfolierend, abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt, die Durchblutung angeregt. Das Ergebnis: Weiche, rosige, frische Haut, welche die nachfolgenden Pflegewirkstoffe besser aufnehmen kann, da sie tiefer eindringen können. 

Reichhaltige Handpflege – nicht nur im Winter

Eine Handcreme versorgt die Partie mit Feuchtigkeit und Lipiden. Jeden Morgen großzügig auftragen und einmassieren, bis alle Rückstände komplett eingezogen sind! Welche Handcreme für Sie die richtige ist, erfahren Sie hier.

Handcreme selber machen: Rezeptideen mit natürlichen Zutaten >>>

Straffen & verwöhnen – mit einer Handmaske

Einer der wirksamsten Handpflege-Tipps ist die Intensivkur für zwischendurch: Neben der täglichen Pflege mit Handcreme (am besten auch nach jedem Händewaschen) braucht die Haut einmal in der Woche einen Extrakick Feuchtigkeit. Eine Handmaske mit Hyaluronsäure repariert und glättet sie über Nacht. Vor dem Schlafengehen auftragen, dann feine Wollhandschuhe überziehen. Nach dem Aufstehen sind die Finger zart und die Haut am Handrücken etwas fester. Spezielle Masken-Handschuhe sind bereits mit pflegenden Stoffen angereichert. Diese Einmal-Handschuhe (z. B. mit Avocadoöl etc.) können durch den wärmenden Staueffekt effektiver wirken. Je nach Produkt etwa zehn Minuten einwirken lassen, das kann man auch mal eben auf dem Sofa beim Relaxen erledigen.

Nagelhaut richtig pflegen

Ist die Nagelhaut erstmal aufgeweicht, kann sie mit einem Roseholz- oder Pferdefußstäbchen aus Plastik sanft zurückgeschoben werden. Hier heißt die oberste Regel: niemals schneiden. Denn das empfindliche Nagelhäutchen schützt das Nagelbett vor Eindringlingen wie Keimen und Bakterien. Kleinste Verletzungen oder Risse können diese durchlassen, was zu unangenehmen, schmerzhaften Entzündungen führen kann. Wer dicke Nagelhäute hat, kann diese auch zusätzlich mit einer aufweichenden Nagelhautentferner-Creme bearbeiten. Diese kurz einwirken lassen, dann alles sanft zurückschieben.

Optimale Maniküre

Sie gehören zu einem gepflegten Auftritt einfach dazu. Das heißt aber nicht, dass sie unbedingt lackiert sein müssen. Aber alle zehn Fingernägel sollten die gleiche Länge und Form haben. Greifen Sie zu einer schonenden, nagelplattenversiegelnden Glas- oder  Mineralienfeile – Metallfeilen reißen die Nägel auf. Angesagt: Mandelform oder „Squoval“ (vorne gerade, runde Ecken). Eine Polierfeile bringt attraktiven Glanz, ganz ohne Lackieren. Geben Sie zum Schluss etwas nährendes, vitaminreiches Nagelöl aufs Nagelbett, das pflegt.

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Nägel kräftigen

Ihre Nägel wollen einfach nicht (mehr) wachsen und brechen leider ständig ab? Das könnte eventuell daran liegen, dass sie nicht optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Nägel brauchen vor allem Stoffe wie Biotin, Silizium, Zink oder Kieselsäure für ein gesundes Wachstum. Dann können Kapseln aus dem Drogeriemarkt, etwa von Tetesept, Luvos oder Abtei, ausgleichend helfen. Auch Nagelseren mit Vitaminen und feuchtigkeitsspendender Hyaluronsäure oder spezielle Pflegelacke aus der Apotheke (zum Beispiel „Sililevo“) stärken die Nägel und fördern das Wachstum. Wichtig: Sie müssen Geduld haben, von heute auf morgen funktionieren alle diese Kuren nicht, meistens zeigen sich erste Ergebnisse frühestens nach einem Monat. Von daher gilt: unbedingt dranbleiben.

 

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