Jetzt wird sauber gemacht!

Teekocher, Pfanne und Waffeleisen - so putzen Sie Haushaltsgeräte

19. April 2016
Streifenfreies Putzen: Viele Tipps für glänzende Glasflächen und Fenster Mit Wasch-Soda lässt sich sogar der Backofen mit angebrannten Resten prima säubern Rotweinflecken können Sie mit Bleichmitteln vor dem Waschen entfernen

Nach einem Großeinsatz in der Küche fällt jede Menge Hausarbeit an. Gut, dass es da einige Möglichkeiten gibt, sich das Aufräumen zu erleichtern

Haushaltsgeräte putzen

Töpfe/Bräter: Ist der Boden angebrannt, mit Wasser und Bioreiniger füllen. Zwei Stunden einweichen. Dann aufkochen, bis sich die Kochreste lösen.
Waffeleisen: Für Verklebtes etwas Öl auf ein Küchenpapier oder einen weichen Schwamm geben, damit das Eisen auswischen. Nie Stahlwolle nehmen! Eine alte Zahnbürste putzt später prima die feinen Rillen aus.
Milchaufschäumer: Schaumkopf ins Wasser halten, einmal kurz anstellen. Verklebte Milchreste dann mit einer Flaschen oder Zahnbürste herausputzen.
Toaster: Gibt es kein Auffangfach, Krümel mit einem Handstaubsauger entfernen. Gerät nicht umdrehen, dadurch verfangen sich Brotreste in den Heizfäden. Nie feucht wischen!
Knoblauchpresse: Reste vom Pressen unter fließendem Wasser mit einer Zahnbürste entfernen. Dann mit Spülmittel auswaschen und gut abtrocknen, damit sich kein Rost bildet.

Herd und Ofen reinigen

Sie sind das Wichtigste in unserer Küche und verdienen Aufmerksamkeit. So klappt die Generalüberholung:
Cerankochfelder reinigen Sie bei leichten Verschmutzungen mit Glasreiniger. Aufsprühen, einwirken lassen und dann mit einem feuchten Lappen nachwischen und abtrocknen. Tipp: Polieren Sie die Glasplatte mit einer alten Feinstrumpfhose, dann glänzt sie besonders schön. Eingebrannte Verkrustungen werden Sie mit einem Glaskeramikschaber aus dem Haushaltsgeschäft los. Mit ihm können Sie nach dem Einweichen den Schmutz abschaben, ohne dass es Kratzer gibt. Edelstahlflächen glänzen nach einer Behandlung mit verdünntem Allzweck-, Glas- oder Edelstahlreiniger. Aber Achtung: Immer im abgekühlten Zustand säubern, sonst gibt es Streifen.
Sie haben Kochmulden aus Emaille? Den Schmutz mit Spülmittel, Essig oder verdünnter Zitronensäure einweichen und gut nachwischen.
Wer Kochplatten aus Gusseisen hat, sollte sich mit einem Spiralschwamm und Scheuermilch bewaffnen. Mit Schwarzpaste (aus dem Haushalts-Shop, ab vier Euro) aufpoliert glänzen die Platten wieder wie neu.
Beim Gasbrenner die Gitter abnehmen, in der Badewanne in heißem Wasser und Spülmittel einweichen und abtrocknen.
Das Backrohr bekommen Sie mit Waschsoda fettfrei – egal, aus welchem Material es ist. Mischen Sie eine Spezial-Lösung an: 6 EL Soda und 1 TL Allzweckreiniger in einen Eimer mit warmem Wasser geben. Mit einem Schwamm auftragen, einwirken lassen, auswischen.

Flecken auf der Tischdecke

Rotwein: Hat er Baumwolle oder Leinen besudelt, Fleck mit Flüssigbleiche behandeln. Auf Buntwäsche wird der Wein mit einem Vorwaschspray gelöst.
Schokolade: Feste Flecken mit einem stumpfen Messer so gut es geht abschaben. Einweichen und mit enzymhaltigen Waschmittel reinigen.
Kaffee: Die Tischdecke erst warm ausspülen. In Boraxlösung einweichen und dann ab in die Maschine.
Fett: Im Handel gibt es gute Fettentfernungssprays mit Lösemittel. Ist das Fett auf Seide gespritzt, hilft nur noch die chemische Reinigung.
Wachs: Das bekleckerte Teil ins Tiefkühlfach legen oder mit Kältespray einsprühen. Grund: „Schockgefrorenes“ Wachs bröckelt und kann mit einem Messer entfernt werden.
Rotkohl: Mit am kniffligsten! Am besten vor der Wäsche mit einem enzymhaltigen Vollwaschmittel noch ein bleichendes Fleckensalz draufgeben.
Buntstift: Natronpulver in warmem Mineralwasser auflösen und auf die Striche auftupfen, bis sie weg sind.
Soße: Frische Flecken mit destilliertem Wasser ausspülen. Eingetrocknete erst in enzymhaltigem Fleckenmittel einweichen, dann möglichst heiß in der Waschmaschine nachbehandeln.