Rasche Hilfe: Magenkeime mit Hefe vertreiben

So räumen Sie in Ihrem Magen-Darm-Trakt auf

Winzige Magenkneifer können einen das ganze Jahr über angreifen, denn Magenkeime haben immer Konjunktur. Gerade auch auf Reisen. Touristen werden im Ausland mit bisher unbekannten Erregern konfrontiert und leiden in der Folge unter lästigem Reisedurchfall. Zusätzlich löst der sogenannte Magenteufel, ein Bakterium mit Namen Helicobacter pylori, bei immer mehr Menschen Magen-Darm-Beschwerden aus. Hilfe bei Durchfall und Magenproblemen kann tatsächlich Hefe bieten!

Hilfe bei Durchfall: Gute Wirkung von Hefe in Studien bewiesen

Chemische Durchfallmittel eignen sich für die Behandlung von Durchfällen und Magenkeimen nicht so gut, denn sie hemmen oder verlangsamen meist nur die Darmbewegungen. Dann aber verbleiben Giftstoffe im Körper, die etwa aus Stoffwechselresten abgetöteter Bakterien bestehen. Eine effektive, natürliche Therapiemöglichkeit sehen Experten in einer speziellen, nach ihrem Entdecker Boulard als „Saccharomyces boulardii“ benannten Arzneihefe. Mehr als zehn große wissenschaftliche Studien konnten die gute Wirkung dieser Naturarznei als Hilfe bei Durchfall-Erkrankungen überzeugend bestätigen.

Bei der Heliobacter Behandlung mit Hefe wurde eine Besserung der Beschwerden um mehr als 54 Prozent beobachtet. In Deutschland steht ein solches Medikament mit einer speziell aufbereiteten, biologisch besonders aktiven Hochleistungs-Arzneihefe zur Verfügung („Perenterol forte“, rezeptfrei in Apotheken). Sie hat sich auch gegen plötzlich auftretende Durchfälle sehr gut bewährt.

Aus Arzneihefe hergestellte Medikamente wirken auf mehreren, sich ergänzenden Wegen. Ganz entscheidend für das Wohlbefinden der Patienten: Arzneihefe reduziert die überschießende Flüssigkeitsproduktion im Darm, ohne dabei die gesunde Darmbewegung („Peristaltik“ genannt) zu behindern. Der Durchfall wird effektiv gestoppt.

Giftstoffe unschädlich gemacht

Darüber hinaus macht Arzneihefe viele aus dem Bakterienstoffwechsel entstandene Gifte unschädlich und kann die körpereigene Darmflora nach einer Antibiotika-Therapie rasch wieder aufbauen.

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