Spinnenphobie: Diese Therapie macht Schluss damit!

Spinnenphobie behandeln – einfach und schnell

14. Juli 2016

O je! Überm Bett sitzt eine fette Spinne! Jetzt rast das Herz und der Körper zittert, obwohl das Tier harmlos ist. Schuld daran ist eine Spinnenphobie, das heißt, eine übersteigerte Angst. Das Tolle: Gegen Spinnenphobie gibt’s eine Therapie, die sie ruck, zuck besiegt!

Spinnenphobie: Therapie mit Propranolol

Zu dieser Erkenntnis kamen jetzt niederländische Forscher, die folgende Methode in einer Studie anwandten: Erst wird der Phobiker zwei Minuten lang mit einer Vogelspinne konfrontiert. Danach nimmt er eine Tablette mit der Substanz Propranolol ein, die auch in Blutdrucksenkern enthalten ist. Und schon bald verliert die Spinne ihren Schrecken. Das liegt daran, dass Propranolol in der richtigen Dosierung die Angst quasi aus dem Gedächtnis löscht.

Wirkung hält ein Jahr an

Dieser Effekt hält etwa zwölf Monate an. Zu den gängigen Behandlungs-Methoden gehört die Verhaltens-Therapie. Hier versucht der Therapeut zunächst die Ursache herauszufinden. Später muss sich der Patient dem Angst-Auslöser in mehreren Sitzungen stellen. Wer wegen einer Aquaphobie Schwimmbäder scheut, soll sich zum Beispiel schrittweise mit dem Pool vertraut machen.