Die besten Tipps gegen Spannungskopfschmerzen

Luft, Bewegung, Wärme, viel trinken – das hilft alles

07. Juli 2016

Es hämmert und dröhnt: 90 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Spannungskopfschmerzen. Diese Tipps können gut helfen.

Woher sie kommen, das weiß man nicht genau. Spannungskopfschmerzen dauern zwischen einer halben Stunde und einer Woche. Sie entstehen an den Schläfen oder hinter der Stirn, der Kopf fühlt sich an wie in einem Schraubstock. Im Gegensatz zu Migräne sind diese Art Kopfschmerzen selten so stark, dass sie den Betroffenen komplett außer Gefecht setzen.

Bewegung lockert die verspannten Muskeln

Bei Kopfschmerzen durch Verspannung pustet ein schöner Spaziergang an der frischen Luft den Kopf durch. Außerdem lösen die Armschwingungen dabei verspannte Muskeln in Nacken und Schulter. Auch Schwimmen oder Lockerungsübungen für einen verspannten Nacken können helfen.

Spannungskopfschmerzen: Beim ersten Anzeichen Mineralwasser trinken

Oft kann auch Flüssigkeitsmangel an Kopfweh schuld sein. Am besten trinkt man beim ersten Anzeichen zwei Gläser Wasser.

Akupressur verkürzt die Dauer der Schmerzen

Der Körper hat mehrere Akupressurpunkte. Wenn man diese so genannten Beruhigungspunkte drückt, lindert das die Spannungskopfschmerzen und verkürzt die Dauer. Und so funktioniert’s: Der erste Punkt liegt in der Mitte des Nasenrückens. Hier mit Daumen und Zeigefinger pressen. Der zweite Punkt sitzt hinter den Ohren – zur Schmerzlinderung in den Vertiefungen hinter den Ohrläppchen drücken. Weitere zwei Punkte befinden sich jeweils in der Mitte über den Augenbrauen: auch hier mit den Fingerspitzen pressen. Wenn der jeweilige Punkt sehr empfindlich ist, sollte er für 30 Sekunden nur leicht gedrückt oder massiert werden, ansonsten dauert die Akupressur mit festem Druck zehn bis 15 Sekunden.

Ruhe und Entspannung können Wunder wirken

Wer die Möglichkeit hat, sich hinzulegen, sollte das tun. Denn oft werden Spannungskopfschmerzen durch Stress ausgelöst, und ein bisschen Ruhe kann da Wunder wirken. Wer sich nicht hinlegen kann: kurz aufstehen, ans offene Fenster stellen und durchatmen.

Gegen das Pochen im Kopf den Nacken föhnen

Den Luftstrom mit mäßig warmer Temperatur einige Minuten über Nacken, Schultern und Hinterkopf kreisen lassen. Das lockert die verkrampfte Nackenmuskulatur und lindert den Kopfschmerz.

Kaltes Gelkissen oder Pfefferminzöl auf die Stirn

Ein Coolpack für eine Minute auf Stirn, Schläfen oder in den Nacken legen. Anschließend für drei Minuten wegnehmen, dann wiederholen. Oder einen Tropfen Pfefferminzöl (Apotheke) auf die Schmerzpunkte geben, das hilft genauso gut wie eine Tablette: Der pflanzliche Wirkstoff aktiviert über die Haut die körpereigenen Systeme zur Schmerzabwehr.

Spannungskopfschmerzen: Wärme wirkt Wunder

Ein heißes Bad löst die Verspannungen in Schulter und Nacken, die schmerzhaft in den Kopf ausstrahlen können – Wärme kann Wunder wirken, gerade bei Spannungskopfschmerz. Das Badewasser sollte nach Meinung der Experten etwa 38 Grad haben und das Bad etwa 20 Minuten dauern, um die höchstmögliche Entspannung zu erzielen. Zusätze von Rosmarin, Arnika, Fichte oder Heublumen (Apotheke oder Reformhaus) verstärken die durchblutungsfördernde und wohltuende Wirkung zusätzlich. Schon während des geruhsamen Badens verschwindet das üble Kopfweh meist ganz von allein.

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