Fastenkur – die beste Wellnesskur

5 Tipps, damit sie besonders gut gelingt

Wenn im Frühjahr die Natur zu neuem Leben erwacht, dann ist auch für den Körper ein guter Zeitpunkt zur Regeneration. Für frische Energie sorgt eine Fastenkur. Man fühlt sich wieder unbeschwert und leicht, öffnet sich für neue Erfahrungen und eine gesündere Ernährung. Nebenbei taugt Fasten auch zum Abnehmen, es purzeln auch ein paar Pfunde. 

Fasten ist ein wunderbares Erlebnis, wenn man es richtig angeht. Damit Sie es mit allen Sinnen genießen können, empfiehlt die Deutsche Fastenakademie (www.fastenakademie.de) einen Fastenplan mit fünf Regeln. So geht‘s:

1. Entlastungstage für die Fastenkur einplanen

Wer eine Fastenkur machen möchte, sollte nicht von einem Tag auf den anderen mit dem Essen aufhören, sondern mit zwei Entlastungstagen beginnen. Genussmittel wie Kaffee und Alkohol, Fettreiches, Fleisch und Fertiggerichte sind jetzt tabu, dafür gibt es leichte Kost und viel Gemüse. Dann wird das Verdauungssystem mit Glaubersalz gereinigt. Das gründliche Abführen ist der Einstieg ins Fasten.

2. Stoffwechsel braucht viel Flüssigkeit

Während der Fastenkur wird nur getrunken: zwei bis drei Liter stilles Mineralwasser und ungesüßter Tee pro Tag, dazu verdünnte Säfte, Gemüsebrühe. Nur mit viel Flüssigkeit funktioniert der Stoffwechsel gut. Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium und Calcium helfen dem Körper beim Entsäuern. Unterstützend wirkt ein Säure-Basen-Ausgleich, etwa mit Basica (als Pulver, Tabletten, Granulat oder Sticks, in der Apotheke). Es hilft, Ketonsäuren zu neutralisieren, die durch den Fettabbau während des Fastens entstehen.

3. Bewegung ist ein Muss

Bewegung ist während der Fastenkur ein Muss. Weil der Körper nicht mit der Verdauung beschäftigt ist, fallen Spaziergänge, Walken, Radfahren oder Gymnastik sogar extra leicht. Mancher ist erstaunt über seine ungeahnten Kraftreserven. Sport verhindert außerdem, dass der Körper auf Sparflamme schaltet. Er kurbelt den Kreislauf an. Mindestens eine halbe Stunde am Tag sollten Sie aktiv sein, am besten an der frischen Luft. Tief einatmen, und den großen Tatendrang innerlich spüren.

4. Fastenkur ohne Stress

Ebenso wichtig ist es, Stress abzubauen. Wer fastet, sollte am besten ein paar Tage frei haben. Machen Sie dann etwa Entspannungsübungen wie Yoga oder Autogenes Training. Gehen Sie in die Sauna, legen Sie Leberwickel auf. Am besten, Sie fühlen sich während der Fastenkur wie im Wellnessurlaub.

5. Nicht in den alten Trott fallen

Nach der Fastenkur sollten Sie sehr langsam wieder anfangen zu essen. Am ersten Tag nur einen Apfel, dann etwas mehr. Stellen Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten um. Mit weniger Süßem und Fettigem, dafür mit Vollkornprodukten und Gemüse, werden Sie sich auf Dauer fitter fühlen. Der Effekt des Fastens wirkt dann lange nach.

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