Neuer Trend: Schlank durch Intervallfasten?

So funktioniert der neue Diät Trend

Wie war das mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Gewicht reduzieren, endlich (mehr) Sport treiben, gesünder leben? Ersteres probieren aktuell viele mit dem neuesten Trend in Sachen Diät: dem Intervallfasten. Doch was hat es damit auf sich? Wir klären auf.

Was bringt Intervallfasten?

Fakt ist, dass ein Großteil der Menschen zu viel isst. Morgens Frühstück, mittags Mittagessen und abends ein ausgedehntes Abendessen. Dazwischen Snacks, die meist auch noch ziemlich kalorienhaltig ist. Dass das auf Dauer nicht gesund ist und dick macht, ist erwiesen. Ein neuer Stern am Abnehmhimmel verspricht genussvolle Gewichtsreduktion, doch kann das sogenannte Intervallfasten wirklich funktionieren?

Intervallfasten: So geht’s

Die Idee hinter dem Abnehmkonzept Intervallfasten lässt sich bereits vom Namen her deuten. Demnach wird gefastet, eben in Intervallen, also zeitweise. Fünf Stunden sollten zu Beginn zwischen den einzelnen Mahlzeiten liegen. So halten Sie Ihr Gewicht. Wollen Sie Ihr Gewicht reduzieren, lassen sich die Essenpausen bis hin zu 16 Stunden während der Nacht steigern. Man kann auch ganze Fastentage einbauen. Bei der sogenannten 5:2-Methode würde man fünf Tage in der Woche normal essen und dann zwei Tage komplett auf feste Nahrung verzichten.

Tagesablauf während des Intervallfastens: 8:16-Methode

Bei der 8:16-Methode des Intervallfastens geht es darum, 16 Stunden am Stück auf Nahrung zu verzichten. So könnte Ihr Tag nach dieser Methode aussehen: Zum Frühstück um 9 Uhr gibt es Müsli, Obst oder ein Vollkornbrot, um 13 Uhr essen Sie zu Mittag, um 17 Uhr nehmen Sie die letzte Mahlzeit des Tages zu sich. Am nächsten Tag um 9 Uhr geht es dann mit Frühstück weiter.

Mit Intervallfasten lassen sich gute Erfolge erzielen, der Zucker- und Fettstoffwechsel wird nachweislich verbessert. Der gesamte Stoffwechsel wird nicht etwa komplett gedrosselt wie bei einer Diät, somit wird Muskelmasse nicht abgebaut, auch der sogenannte Jojo-Effekt, den viele Diäten nach sich ziehen, wird somit verhindert.

Wer kann Intervallfasten?

Personen, die unter folgenden Vorerkrankungen leiden, sind nicht geeignet, um in Intervallen zu Fasten:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • niedriger Blutdruck
  • Krebserkrankungen
  • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei chronischen Krankheiten besser vorher einen Arzt konsultieren
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