Rote Bete: So gesund ist die Rübe

Diese Rübe hat es in sich

Sie schmeckt nicht nur besonders, Rote Bete ist auch besonders gesund! Was Sie alles über die Wunder-Rübe wissen müssen…

Schon ein Glas Rote-Bete-Saft pro Tag kann den Blutdruck laut einer aktuellen Studie senken. Denn Rote Bete enthält Nitrate, und die erweitern die Blutgefäße – die Blutzirkulation wird optimiert, Sauer- und Nährstoffe können transportiert werden, das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt. Nitrate aus Lebensmitteln sind übrigens nicht ungesund, im Gegenteil: Der Körper wandelt sie in lebenswichtiges Stickstoffmonoxid um.

Betanin: Dieser spezielle rote Pflanzenfarbstoff aus der roten Bete wirkt antioxidativ. Er schützt vor Zellschäden und -veränderungen, wirkt anti-entzündlich. Und das wiederum schützt vor Krebs. Betanin stärkt außerdem das Immunsystem und das beugt wirksam Infekten vor.

Betain: Der dem Betanin verwandte Wirkstoff senkt das Homocystein im Blut. Homocystein ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels. Es ist schädlich für das Herz und kann einen Herzinfarkt auslösen. Betain reduziert außerdem das Fett in der Leber und kann so eine Fettleber wieder verkleinern. Und: Der Wirkstoff senkt den Cholesterinspiegel.

Eisen: Gerade Frauen haben oft zu wenig davon im Blut. Rote Bete enthält 1 mg Eisen pro 100 g. Ein Erwachsener braucht am Tag ein bis zwei Milligramm.

Folsäure: Rote Bete liefert dem menschlichen Körper lebenswichtige Folsäure. Eine 100-Gramm-Knolle deckt ein Fünftel des Tagesbedarfs. Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und ist ein essenzielles Vitamin. Das bedeutet, es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Folsäure spielt eine wichtige Rolle für alle Wachstumsprozesse im Körper, vor allem bei der Zellteilung. Das Vitamin ist überdies auch wichtig für den Aminosäure-Stoffwechsel.

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