Warum Blutspenden gesund für uns ist

Leben retten und sich zugleich Gutes tun…

Blut spenden rettet Leben. Das wissen wir alle. Und dennoch: Es machen immer weniger. Taten es 2010 noch 4,9 Millionen Deutsche, waren es 2016 nur noch vier Millionen. Dabei gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund, der dafür spricht: So ist Blutspenden gesund für uns. 

Wie gesund Blutspenden ist, darauf verwiesen jüngst Experten auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie in Köln. So kann Blutspenden Bluthochdruck senken und unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern. 

Der Effekt soll bis zu sechs Wochen anhalten

Bei einer Studie der Berliner Charité zeigte sich: Wird über einen Zeitraum von neun bis zwölf Monaten viermal Blut gespendet, wirkt sich das positiv auf den Blutdruck aus. Der obere Wert sinkt im Schnitt um 17 mmHg, der untere um 11,7 mmHg. Der Effekt soll sogar bis zu sechs Wochen anhalten! Außerdem gehen Experten davon aus, dass die Körperzellen nach dem „Aderlass“ schädliche Angriffe besser abwehren. Blutspender mit normalem Blutdruck müssen sich übrigens nicht sorgen: Dieser soll weitgehend konstant bleiben.

Warum sollte Bluthochdruck behandelt werden?

Im Laufe der Zeit verkalken die Gefäße, Herz und Nieren leiden. Was noch zur Blutdrucksenkung beiträgt: Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion sowie Rauchverzicht. Ferner: der natürliche Eiweißbaustein Arginin (zum Beispiel in Telcor Arginin plus, Apotheke). Mit seiner Hilfe entsteht ein wichtiger Botenstoff, der die Blutgefäße weitet und vor Ablagerungen schützen kann. Aktuelle Studien bestätigen die Wirksamkeit.

Wer darf alles Blut spenden?

  • Volljährige
  • Körpergewicht über 50 kg
  • Erstspender bis zum 65. Geburtstag, Mehrfachspender bis zum 73. Geburtstag (abhängig von der Entscheidung des Arztes)
  • Frauen bis zu viermal pro Jahr, Männer bis zu sechsmal
  • Zwischen zwei Vollblutspenden müssen mindestens 56 Tage verstreichen.
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