Gute Tagesmutter finden: Die besten Tipps

Tagesmutter suchen, leicht gemacht

18. November 2016

In Deutschland gibt es 44.925 Tagesmütter – aber nicht jede ist gut ausgebildet. Darauf sollten Sie achten, um eine gute Tagesmutter zu finden:

Das eigene Kind ist das Wichtigste auf der Welt. Geben wir es in fremde Obhut, dann nur zu jemandem, der liebevoll ist und weiß, was für Bedürfnisse ein Kind hat und welche Zuwendung es braucht. Bei einer Tagesmutter setzen wir all das als Selbstverständlichkeit voraus. Umso erschreckender ist, was das Familienministerium jetzt bekanntgab: Ein Viertel aller Tagesmütter hierzulande ist unzureichend ausgebildet. Aber was heißt das, wenn ich eine Tagesmutter finden will? Und wie kann ich dies überprüfen?

Tagesmutter finden: Die Voraussetzungen

Nicht jede, die sich Tagesmutter nennt, ist auch eine. Denn nur, wer einen 160-Stunden-Kurs in Kinderbetreuung absolviert hat, ist auch wirklich qualifiziert. Zusätzlich müssen ausgebildete Tagesmütter einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder nachweisen. Außerdem ist es Pflicht, dass sie eine Pflege-Erlaubnis vom Jugendamt haben. Diese Dokumente sollten sich Eltern von der zukünftigen Betreuerin vorlegen lassen.

Seriöse Vermittlung

Die beste Adresse dafür ist das Jugendamt: Hier erhalten Sie Kontakte zu geprüften Tagesmüttern. Alternativ verweist Sie das Amt auch noch auf anerkannte Träger wie etwa den Tagesmütterverein.

Das Kennenlernen

Verabreden Sie mit der Tagesmutter ein unverbindliches Treffen zum persönlichen Gespräch. Fragen Sie sich selbst: Stimmt die Chemie? Das ist die Grundvoraussetzung. Zusätzlich sollten Sie sich ein schriftliches Konzept geben lassen, in dem die potenzielle Kandidatin einen normalen Tagesablauf mit dem Kind und ihre Schwerpunkte beschreibt

Themen