Inkontinenz: Wenn die Blase nicht mehr kann

Warum wir darüber reden müssen

Inkontinenz und Blasenschwäche

Manchmal reicht schon ein herzlicher Lacher oder ein Nieser – und ein paar Tropfen Urin gehen in die Hose. Inkontinenz, per Definition der unfreiwillige Harn- oder Stuhlabgang, ist ein durchaus verbreitetes Leiden: Laut Statistiken sind etwa ein Viertel aller Frauen davon betroffen, bei den über Fünfzigjährigen gar etwa die Hälfte. Trotz dieser Zahlen und der Tatsache, dass die Krankheit bei den Betroffenen mit einem hohen Leidensdruck einhergeht, ist Blasenschwäche immer noch ein Tabuthema. Darüber spricht man nicht, so etwas ist peinlich. Aber: Wer sich informieren will oder Rat sucht, ist bei idee für mich richtig! Wir reden Klartext – auch beim Thema Inkontinenz!

Inkontinenz: Formen und Ursachen

Die drei häufigsten Inkontinenzformen sind: Belastungs-Inkontinenz, Drang-Inkontinenz und Misch-Inkontinenz. Bei der Belastungs-Inkontinenz kommt es zum Urinabgang, ohne dass die oder der Betroffene einen Harndrang verspürt. Typischerweise passiert dies bei körperlicher Belastung, etwa beim Tragen schwerer Gegenstände. Aber auch beim Husten, Lachen oder Niesen kann Urin abgehen. Oft ist eine Schwächung des Beckenbodens verantwortlich. Bei der Drang-Inkontinenz spüren Betroffene immer wieder einen übermäßig starken Harndrang, obwohl die Blase noch gar nicht voll ist. Dieser überfallartige Harndrang kann sehr häufig auftreten, manchmal mehrmals pro Stunde. Grund ist eine „überaktive Blase“, die etwa durch Nervenschäden oder Blasenreizungen entsteht. Psychosomatische Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen. Die Misch-Inkontinenz vereint Symptome der beiden oben beschriebenen Arten.

Was können Betroffene tun?

Bei Frauen kann eine Inkontinenz auch durch eine Geburt, die Menopause oder eine Veränderung des Gewebes hervorgerufen werden. Aber: Es gibt Mittel und Wege, um eine Blasenschwäche zumindest abzumildern. Slipeinlagen sind ein Anfang, Beckenbodentraining der nächste Schritt. Aber auch im Alltag kann der Beckenboden entlastet und so das das Risiko einer Inkontinenz gemildert werden. Bei wechseljahrbedingtem Hormonmangel helfen zudem Östrogenpräparate. Bei idee für mich finden Sie alles, was Sie zum Thema Inkontinenz wissen müssen – und das in aller Offenheit!

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