Schlank im Schlaf: Einfache Regeln, große Erfolge

Jeden Morgen leichter aufwachen!

Hormone steuern unser Leben. Sie entscheiden, ob wir uns gut fühlen oder nicht, ob wir glücklich sind – und ob wir zu- oder abnehmen. Das hat der deutsche Ernährungsmediziner Dr. Pape schon vor einigen Jahren entdeckt und daraus eines der bekanntesten und erfolgreichsten Abnehm-Programme entwickelt. Schlank im Schlaf bedeutet einfache Regeln und eine hohe Effektivität — wenn man sich denn daran hält. Wir erklären Ihnen das Prinzip von Schlank im Schlaf.

Vom dick machenden Alltag zur Insulin-Trennkost

Das moderne Leben ist geprägt von Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel und Ernährungsgewohnheiten, die nicht mit dem natürlichen Bedürfnis des Körpers übereinstimmen. Entsprechend viele Dickmacher-Hormone überfluten deshalb jeden Tag den Organismus. Vor allem die Insulin-Produktion gerät völlig durcheinander, wachsende Fettpolster und mangelnde Energie sind die Folge. Dr. Pape setzt darum auf eine gezielte Insulin-Trennkost, die die Bedürfnisse des Stoffwechsels deckt. Bei Schlank im Schlaf gibt es klare Regeln. Wenn man sich an diese hält, geschieht das Abnehmen fast wie von selbst.

Im Bio-Rhythmus essen – so geht’s richtig

Morgens braucht der Körper Energie in Form von Kohlenhydraten. Satte 75 g sind erlaubt, ab einem BMI von 30 sogar bis 100 g. Tierisches Eiweiß blockiert die Verwertung der Nährstoffe. „Wer nicht frühstückt, nimmt langsamer ab, weil der Energiestoffwechsel dann nur auf Sparflamme läuft“, sagt Dr. Pape. Super bei Schlank im Schlaf: die großen Portionen. So bleiben Sie lange satt – das ist wichtig, denn die nächste Mahlzeit gibt es immer erst nach einer Pause von 5 Stunden. „Die Insulinpause einzuhalten, wird Ihnen leichter fallen, sobald Sie sich an den Rhythmus gewöhnt haben“, verspricht der Experte. Abends essen Sie genau umgekehrt: Eiweiß statt Kohlenhydrate fördert die Ausschüttung von Wachstumshormonen. Die für die Zellregeneration benötigte Energie wird zu 70 Prozent aus den Fettreserven gezogen. Ganz wichtig: regelmäßig mindestens 7 bis 8 Stunden schlafen.

Was darf ich wann essen?

Morgens:
Kohlenhydrate satt: 75 bis 100 g dürfen es je nach BMI sein. Stärke und Zucker aus Brot, Brötchen, Müsli und Obst versorgen nach der nächtlichen Fastenphase das Gehirn. Tierisches Eiweiß aus Eiern, Aufschnitt und Milchprodukten ist nicht empfehlenswert.

Mittags:
Alles ist erlaubt. „Ihr Körper ist auf Aktivität eingestellt. Er verarbeitet jetzt Kohlenhydrate im Mix mit Eiweiß und gesunden Fetten“, erklärt Dr. Pape. Der Kohlenhydratbedarf ist genauso hoch wie beim Frühstück. Nudeln, Reis und Kartoffeln sind gut, dazu Eier, Fisch, Fleisch und Käse, ballaststoffreiches Gemüse und Salat. Ein Dessert darf ebenfalls sein. „Und trinken Sie reichlich, am besten Wasser.“

Abends:
Kohlenhydrate sind absolut tabu. Damit der Fettabbau im Schlaf auf Hochtouren läuft, gibt es abends tierisches oder pflanzliches Eiweiß pur mit Salat oder Gemüse, ausgenommen die stärke- bzw. zuckerreichen Sorten Mais, Karotten, Erbsen und Bohnen.

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