Arthrose vorbeugen: So bleiben Gelenke bis ins hohe Alter beweglich

Aufstehen, gehen, knien …

Öffnen und schließen wir Schubladen 50 Jahre lang, so hinterlässt das Spuren. Einige gleiten nicht mehr gut. Ähnliches passiert mit unseren Gelenken, eine Arthrose droht. Passen wir nicht gut auf unsere Gelenke auf, verschleißen die Knorpel, und die Beweglichkeit lässt zunehmend nach. Ist die Arthrose schließlich fortgeschritten, quälen einen schlimme Schmerzen, weil Knochen auf Knochen reibt. Aber so weit sollten wir es nicht kommen lassen! Im Gegenteil: Wir sollten alles tun, um einer Arthrose vorzubeugen. Damit wir auch bis ins hohe Alter beweglich bleiben.

Eine Überanstrengung der Gelenke vermeiden

Eine wichtige Maßnahme lautet: regelmäßig körperlich aktiv sein. Nur durch Bewegung erhalten die Knorpel alle Nährstoffe. Besonders ratsam sind Sportarten, bei denen die Knie ohne Kraftanstrengung viel bewegt werden. Aber ohne sie zu belasten. Dazu gehören: Walking, Schwimmen, Fahrradfahren, Aerobic, Wassergymnastik, Skilanglauf und Krafttraining im Sportstudio. Von Sportarten mit abrupten Richtungswechseln oder mit hoher Stoßbelastung wie z. B. beim Squash raten Orthopäden hingegen ab. Besteht bereits eine Arthrose? Da ist die Kombi aus Ausdauertraining sowie Dehn- und Kräftigungsübungen sinnvoll, am besten 30 bis 40 Minuten täglich, zumindest zweimal wöchentlich. 

Die Knorpel erholen sich wieder

Was hilft den Gelenken noch? Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion essentiell. Das wirkt entlastend. Einer Arthrose kann so vorgebeugt werden. Außerdem: Mithilfe sogenannter Kollagen-Peptide können sich Gelenkknorpel wieder regenerieren. Das bestätigt eine US-Untersuchung. Kollagen ist nämlich ein wichtiger Knorpelbestandteil. Die tägliche Einnahme von Trinkampullen mit Kollagen-Peptiden kann den Knorpelabbau sogar stoppen. Die Knorpeldichte nimmt wieder zu, und die Arthrose-Beschwerden bessern sich.