Wunderwaffe Tee: Diese Sorten lieben wir und so bereitet man sie zu

Alles über Tee Zubereitung, Tee Sorten und was Sie sonst wissen müssen

23. Februar 2017

Mmmh … Da wird uns ganz warm ums Herz. Tee sorgt jetzt in der kalten Jahreszeit für echte Wohlfühl-Momente und ist dazu auch noch super gesund. Alles, was Sie über die verschiedenen Tee Sorten und deren Zubereitung wissen müssen, lesen Sie hier.

Sich schön aufs Sofa kuscheln, ein Buch schmökern – und dazu eine Tasse Tee, der gesund ist und uns von innen wärmt: So verbringen wir gerne den Sonntagnachmittag, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Doch Tee ist nicht gleich Tee. Jede Sorte hat eine andere Ziehzeit, grundsätzlich gilt aber: Je länger er zieht, desto kräftiger wird er. Und: Für eine Tasse benötigt man etwa 3 bis 4 Gramm.

Diese Tee Sorten schmecken uns besonders gut

Wir Deutschen sind „Schwarz-Trinker“. Im Schnitt konsumieren wir gut 20 Liter schwarzen Tee im Jahr. Dauerbrenner der Schwarztee Sorten sind Darjeeling, Assam oder Earl Grey. Auf Platz zwei und drei landen Kräuter- und Früchtetee. Seit einiger Zeit auf dem Vormarsch: das Trendgetränk Matcha – ein japanischer gemahlener grüner Tee, der gesund ist, als Muntermacher gilt und gut für den Stoffwechsel ist.

Tee Sorten: Lieber lose oder im Beutel?

Praktisch ist diese Form der Tee Zubereitung ja schon: schnell einen Beutel in die Tasse hängen und fertig. Kritiker bemängeln allerdings, dass in die Beutel nur minderwertiger Tee abgefüllt wird. Doch das stimmt nicht: Die Pflanzenblätter sind einfach nur kleiner als bei der losen Variante. Der hat dennoch zwei Vorteile: Ihn gibt es meist in hochwertigeren Sorten zu kaufen, und er ist günstiger. Eine hübsche Alternative sind Teeblüten in Bällchenform: Wenn diese mit heißem Wasser übergossen werden, entfalten sie sich eindrucksvoll – ein toller Anblick.

Tee ist gesund und lecker

Tee ist ein natürliches Heilmittel, steckt je nach Sorte voller Vitamine, ätherischer Öle und Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Besonders gesund ist grüner Tee, denn er enthält Stoffe, die entzündungshemmend wirken, den Blutdruck senken und vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen können. Wer sichergehen will, dass Tee seine Heilkraft optimal entfaltet, sollte auf Bio-Qualität achten oder auf Produkte aus der Drogerie sowie der Apotheke zurückgreifen.

Tee selber herstellen

Von Pfefferminze bis Salbei – wenn Sie Kräuter angepflanzt haben, können Sie einfach Ihren Lieblings-Tee mischen. Dazu frische Blätter mit heißem, gerade nicht mehr kochendem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Für den Vorrat die Blätter danach an der Luft oder im Backofen trocknen. Dunkel gelagert hält er sich mehrere Wochen. Für einen kräftigen Aufguss brauchen Sie etwa eine Hand voll Kräuter auf einen Liter Wasser.

Tee Zubereitung: So gelingt der perfekte Aufguss

Weißer Tee

Ca. 75 Grad
Pro Liter zwischen 8 und 12 Gramm Teeblätter verwenden.
Ca. 5 Minuten ziehen lassen

Grüner Tee

60-75 Grad
Ca. 15 Gramm pro Liter sind ideal.
Die optimale Ziehzeit liegt bei 1 bis maximal 3 Minuten

Oolong-Tee

75-85 Grad
Pro Liter sind gut 10 bis 14 Gramm empfehlenswert.
Ziehen sollte er 2 bis 3 Minuten

Rooibos-Tee

Ca. 90 Grad
12 bis 15 Gramm Teeblätter je Liter verwenden.
Wird nicht bitter, kann 8 Minuten ziehen

Schwarzer Tee

Ca. 95 Grad
Je nach gewünschter Intensität 10 bis 15 Gramm je Liter.
3 bis max. 5 Minuten Ziehzeit

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