Zeit für mich: loslassen, genießen, abschalten

Einfach besser leben – Teil 1: Wie Sie in der hektischen Zeit ein erfülltes Leben führen

Einfach besser leben Teil 1 Zeit für mich Einfach besser leben Teil 1 Zeit für mich Entspannung beim Sport Einfach besser leben Teil 1 Zeit für mich Gemeinsame Zeit genießen

Gerade in unserer hektischen, lauten Welt wächst die Sehnsucht danach, den Alltag zu entschleunigen, eigene Bedürfnisse zu erkennen und ein erfülltes, gesundes Leben zu führen. Denn all dies ist eine wunderbare Wohltat für Körper, Geist und Seele. „Mehr Zeit für mich“ ist der Schlüssel - und wir sagen, wie das gelingt!

1. Zeit für mich: Warum erst Pausen uns wirklich voranbringen
2. Erholung ist vielfältig
3. Weshalb Gelassenheit in unserem Kopf beginnt
4. Was wir von Buddha hinsichtlich Zeit lernen können
5. Meine Zeit, mein Leben, mein Ich: So entschleunigen Sie Ihren Alltag
6. Zeit für mich und Freunde: Gemeinsam genießen
7. Zeit für mich: In Bewegung kommen
8. Zeit für mich: Nein sagen
9. Zeit für mich: Natur erleben
10. Zeit für mich: Handy ausschalten
11. Zeit für mich auf dem Sofa
12 Zeit für mich: kreativ sein

Sich treiben lassen, Stille genießen und neue Kraft schöpfen. Doch leider tun wir dies viel zu selten. Stattdessen ist Reizüberflutung für uns Alltag. Ständig prasseln neue Informationen auf uns ein, wir hetzen von einem Termin zum nächsten. Dabei verlieren wir das Wesentliche oft aus den Augen: uns selbst und unsere Bedürfnisse. Und die sind oft an Zeit gekoppelt.

Zeit für mich: Warum erst Pausen uns wirklich voranbringen

Nur wenn wir uns regelmäßig bewusst zurückziehen und in uns hineinhorchen, gelangen wir zu einer inneren Balance, die unser Geist braucht, um aufzuräumen, sich von negativen Gedanken zu lösen, kreativ und ausgeglichen zu sein. Außerdem haben wir die Möglichkeit, unsere Gewohnheiten in Ruhe zu hinterfragen und eventuell durch neue zu ersetzen.

Erholung ist vielfältig

Wie vielfältig Erholung für jeden von uns sein kann Abschalten heißt nicht unbedingt, sich in die Ecke zu setzen und gar nichts zu tun. Erholung kann für jeden von uns etwas anderes bedeuten. Ein Rückzug ans Meer, um die Verbundenheit mit der Natur zu fühlen und eins mit allem zu werden. Oder das Versinken in einer Tätigkeit, eine, in der wir wirklich aufgehen. Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut und nehmen Sie sich dann regelmäßig Zeit dafür!

Weshalb Gelassenheit in unserem Kopf beginnt

Stress empfinden wir in der Regel nicht aufgrund eines bestimmten Ereignisses, sondern weil wir uns schon vorab Sorgen machen und uns mit negativen Gedanken selbst unter Druck setzen. Gegen diese „Denkfallen“ können wir aktiv gegensteuern – doch das klappt nur, wenn ich mir Zeit für mich selbst nehmen. Und zwar nicht irgendwann, sondern in diesem Moment. Eine Achtsamkeits-Übung, die uns zwischendurch hilft: Probieren Sie es mit „ALI“: Die Abkürzung steht für Atmen, Lächeln, Innehalten. Tief atmen hilft, unseren Körper besser zu spüren. Wenn wir lächeln, streicheln wir unsere Seele. Und wenn wir innehalten, sind wir ganz im Hier und Jetzt.

Was wir von Buddha hinsichtlich Zeit lernen können

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist, aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt

Eines der schönsten Zitate von ihm lautet: „In steter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf. Glücklich, wer sie friedvoll einfach nur betrachtet.“ Buddha will uns dazu ermuntern, keine Perfektion anzustreben, sondern die Dinge mit mehr Gelassenheit zu betrachten. Er weiß, dass wahres Glück möglich ist. Auch wenn es uns gerade nicht gut geht, wir uns gestresst und überfordert fühlen: In uns allen liegt die Kraft für ein schönes, erfülltes Leben. Es liegt in unserer Macht, negative Gedanken durch positive zu ersetzen und die Welt neu zu betrachten. Nehmen wir uns Zeit dafür, nehmen wir kleine Wunder wahr.

Meine Zeit, mein Leben, mein Ich: So entschleunigen Sie Ihren Alltag

Wir wissen eigentlich, wie wichtig kleine Auszeiten sind. Aber die meisten werden jetzt sagen: Ja, wann und wie soll ich die bitte auch noch im Alltag unterkriegen? Leicht ist das natürlich nicht. Doch man kann das hinkriegen: Stellen Sie klare Regeln auf – für sich und die Familie. Ob es festgelegte 20 Minuten sind oder ein selbst verordnetes Handy-Detox – wir haben hier einige gut umsetzbare Anregungen für Sie, die jede Menge bewirken können. Denn wer zwischendurch Atem schöpft, der ist im Alltag einfach viel gelassener. Da wird aus der Mücke längst nicht mehr so schnell ein Elefant. Außerdem: Wer zufrieden mit sich selbst ist, strahlt das auch aus. Und mal Hand aufs Herz: Wir wollen doch alle am allerliebsten entspannt durchs Leben gehen. Nehmen Sie sich also die Zeit für ein glücklicheres und zufriedeneres Leben – Sie haben es durchaus in der Hand!

Zeit für mich und Freunde: Gemeinsam genießen

Was wäre das Leben ohne Freunde. Aber auch die kommen oft genug viel zu kurz. Und zum Essen einzuladen, heißt auch: planen, einkaufen und stundenlang in der Küche stehen. Warum machen Sie mit Ihren Freunden nicht gemeinsame Sache? Jeder kauft einen Teil ein und gekocht wird dann zusammen. So lässt sich ein geselliger Abend ganz entspannt genießen. Gemeinsame Zeit schließt aber auch den Partner mit ein: Wann haben Sie ihn das letzte Mal bewusst wahrgenommen? Viele Paare vernachlässigen sich, weil sie sich ja tagein tagaus mehr oder weniger die ganze Zeit sehen. Es geht aber um die aktive und bewusste Zeit miteinander. Nicht wie viel Zeit, sondern wie Sie diese miteinander verbringen ist wichtig für ein glückliches Zusammenleben.

Zeit für mich: In Bewegung kommen

Sport und am besten noch frische Luft sind die Formel für ein gutes Körpergefühl und ganz viel Entspannung. Wie Sie das hinkriegen? Versuchen Sie, die Einkäufe oder den Weg zur Arbeit zu Fuß oder per Rad zu erledigen. Anfangs reicht auch nur ein Mal pro Woche. Die Kinder zum Fußballtraining bringen? Geht vielleicht auch mit dem Rad – gemeinsam. Oder leihen Sie sich das Springseil der Kinder, und los geht’s. Sie können es auch mit einer flotten Walking-Runde versuchen. Das klappt am besten mit einer Mitstreiterin. Machen Sie mit ihr feste Termine aus. Dann ist der innere Schweinehund machtlos.

Zeit für mich: Nein sagen

„Backst du noch schnell einen Kuchen fürs Schulfest? Kannst du mir mal eben beim Einkaufen helfen?“ Aber „mal eben“ ist es meist doch nicht getan. Wenn es nicht in Ihren Zeitplan passt, sagen Sie in Zukunft Nein. Das zeugt nicht von Egoismus oder mangelnder Hilfsbereitschaft – sondern von Fürsorge für sich selbst.

Man kann mit dem Leben mehr anfangen, als es nur immer schneller zu leben.“ Mahatma Gandhi

Zeit für mich: Natur erleben

Das Licht fällt sanft durch die Baumkronen, die Luft ist frisch und klar und der Duft unbeschreiblich, einzigartig. Ein Waldspaziergang ist die ultimative Art, einen Gang zurückzuschalten. Denn vermutlich vergessen Sie schnell die Uhrzeit – aber der Moment, wenn Sie innehalten und ganz tief einatmen, bleibt noch lange in Erinnerung. Und davon kann man im Alltag wunderbar zehren.

Zeit für mich: Handy ausschalten

Klar, ohne unser Smartphone läuft kaum noch etwas. Verabredungen sind schnell getroffen, Wichtiges im Foto festgehalten und der Terminkalender immer griffbereit. Aber neben Erleichterung sorgt es auch für gewaltigen Stress. Denn wir sind jederzeit erreichbar. Unser Tipp: das Gerät einfach mal abschalten. Weglegen. Durchatmen. Ein paar Stunden reichen schon. Und die Gelassenheit wächst von Mal zu Mal.

Zeit für mich auf dem Sofa

Es ist nicht viel Aufwand und wirkt Wunder: Nehmen Sie sich täglich 20 Minuten Sofazeit. Ob Sie währenddessen schlafen, lesen oder gar nichts machen – das ist ganz allein Ihre Entscheidung. Wichtig ist nur: Es darf Sie niemand stören. Stellen Sie etwa ein Schild auf: „Meine Sprechzeit beginnt wieder um ...“

Zeit für mich: kreativ sein

Die perfekte Art, zu entspannen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Mandalas ausmalen, ausgediente Blumentöpfe verzieren, ein Tuch für kühle Abende Stricken, Einladungskarten Basteln – da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dabei kann man herrlich dem Alltagstrott entfliehen. Oder Sie nutzen die Kreativ-Zeit, um den Gedanken, der sie derzeit am meisten beschäftigt, von allen Seiten zu beleuchten. Das schafft Klarheit und vertreibt Stress.