Zeit zu leben Teil 11: Werden Sie zur Optimistin!

Weniger grübeln, positiv denken

Es wäre so schön: den Kopf nach Belieben ausschalten zu können. Immer dann, wenn wir wieder in der Grübel-Falle gefangen sind, Erlebnisse und Dinge infrage stellen, der Zukunft mit Sorgen entgegensehen. Denn diese Momente kennen wir doch alle: Wenn wir uns unnötig Ängste einreden und Hindernisse sehen, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Oft fragen wir uns dann, wie das die anderen machen. All die, die mit scheinbarer Leichtigkeit durchs Leben gehen. Mit Zuversicht und Vorfreude auf das, was der Tag an Möglichkeiten in sich trägt. Was wir von ihnen lernen können, verraten wir Ihnen in Teil 11 unseres großen Selbstcoaching-Programms.

 

Gefühle zulassen und so ein Ventil schaffen

Wenn uns ein Thema stark beschäftigt und auf der Seele liegt, brauchen wir eine Möglichkeit, es wirksam loszulassen. Verstecken Sie Ihre Gefühle nicht. Schreien Sie, wenn Ihnen danach ist, weil Sie verärgert sind. Weinen Sie, wenn Sie traurig ist. Tränen sind kein Zeichen von Schwäche und auch nichts Negatives. Im Gegenteil: Sie helfen dabei, die Sorgen ziehen zu lassen, sich zu entspannen – und dadurch mit neuer Kraft und Energie nach vorne zu schauen. 

Die Perspektive wechseln und Dinge neu bewerten

Hilfreich ist auch, einmal innezuhalten und auf Distanz zu gehen. Aus der Adler-Perspektive von ganz oben wirken scheinbare Probleme auf einmal gar nicht mehr so groß. Fragen Sie sich, ob es sich wirklich lohnt, noch weiter über ihnen zu kreisen. Wäre es nicht viel schöner, die Flügel auszubreiten und neue Ziele anzusteuern? Niemand hält Sie auf. Sie haben das Recht dazu, sich auf schöne Dinge zu konzentrieren und Ihr persönliches Glücks-Nest zu finden.

Sich selber Mut machen und Motivation schenken

Es ist etwas passiert, das Sie belastet? Nein, Sie können die Situation leider nicht ungeschehen machen. Aber egal, was vorgefallen ist: Nur Sie selbst bestimmen, wie Sie damit umgehen. Folgende Beispielsätze können Sie dabei unterstützen: „Ich bin stark genug, dies durchzustehen.“ – „Das war zwar gerade ein Einschnitt, aber ich habe so vieles in meinem Leben, das ganz wunderbar funktioniert und wofür ich dankbar bin.“ – „Egal, welche Probleme mir noch begegnen werden, ich werde eine Lösung finden.“ Verinnerlichen Sie diese Sätze, glauben Sie daran. Keiner kann Ihnen das nehmen.

Abenteuer wagen und sich überraschen lassen

Probieren Sie bewusst neue Dinge aus. Es geht nicht um große Mutproben. Sondern um einen kleinen Ausbruch aus der Routine. Wie wäre es mit einem Sprachkurs an der Volkshochschule, einer Mitgliedschaft im Chor? So entdecken Sie neue Fähigkeiten an sich, bekommen schnell neue Erfolgserlebnisse und haben vor allem – Spaß. Wenn Sie auf diese Weise sehen, wie viele spannende, fröhliche und vielseitige Dinge da draußen auf Sie warten, können Sie gar nicht mehr anders, als das Leben zu umarmen. Und sich auf all das zu freuen, was kommt.

Mit den richtigen Worten für gute Laune sorgen

Streichen Sie so oft wie möglich die Worte „hätte“, „würde“ und auch „nicht“ aus Ihren Sätzen. Trauern Sie nicht der Vergangenheit nach, und machen Sie sich nicht klein. Benutzen Sie stattdessen immer häufiger Wörter, die automatisch positive Gedanken und Bilder in Ihnen auslösen, zum Beispiel „gern“, „schön“, „Genuss“, „Wärme“, „Liebe“. Wie fühlt es sich an, Dinge ab jetzt nicht mehr einfach nur zu machen, sondern sie „gern“ zu machen? Den Menschen in Ihrer Umgebung nicht mehr nur zu begegnen, sondern Ihnen mit „Liebe“ zu begegnen?

Lauthals lachen und sich dadurch etwas Gutes tun

Einfach mal drauflosprusten – und das am besten täglich! Denn die positive Wirkung ist enorm: Lachen stärkt unser Immunsystem, es verringert unsere Schmerzfähigkeit, kräftigt das Herz-Kreislauf-System, entspannt, sorgt für eine tiefere Atmung und bremst die Produktion von Stress-Hormonen. Einen besseren Stimmungsaufheller gibt es nicht. Also: mehr Mut zur Albernheit. 

Groß träumen – und schon den Weg zum Ziel feiern

Optimisten wissen: Es gibt keinen Traum, der zu groß ist. Sie verbieten sich nicht, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, bunt und kreativ zu sein. Dabei kommt es gar nicht so sehr darauf an, ob der Traum am Ende auch genauso verwirklicht wird. Viel wichtiger ist, schon jeden kleinen Schritt in Richtung Ziel als Gewinn wahrzunehmen. Wir gehen in die richtige Richtung: Richtung Glück.

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