Loslassen lernen: Wie wir unnötigen Ballast abwerfen

Was uns nicht glücklich macht, kann weg!

Loslassen lernen bedeutet Freiheit spüren. Ganz unbeschwert durchs Leben schweben wie ein Vogel im Wind – eine schöne Vorstellung. Doch häufig lassen wir uns von Problemen des Alltags nach unten ziehen, fühlen uns überfordert. Dazu kommen die Dinge, die wir anhäufen und sammeln – ohne zu merken, dass sie uns mehr Kraft rauben als schenken. Zeit, sich von all dem zu lösen, das uns daran hindert, die Flügel auszubreiten und loszufliegen.

Altes loslassen lernen und wieder neue Wege gehen 

Wenn wir eifrig in unserem Hamsterrad laufen, merken wir gar nicht, dass sich Gewohnheiten in unser Leben schleichen, die unserer Seele nicht guttun, sondern sie belasten. Halten wir deshalb unseren Tagesablauf einmal schriftlich fest, und notieren wir dabei, wie wir uns jeweils fühlen. Was genießen wir wirklich von unseren täglichen Aktivitäten und Aufgaben? Wo könnte uns eine Veränderung zufriedener, ausgeglichener und glücklicher machen? Sobald wir das einmal klar ausformuliert haben, fällt es uns gleich leichter, Altes loszulassen, neue Wege einzuschlagen – und zwar solche, die uns wirklich voranbringen.

Eigene Stärken feiern und sich nicht vergleichen

Die anderen haben es ja so viel besser im Leben? Sind erfolgreicher, hübscher, beliebter? Sich mit anderen zu vergleichen, führt häufig zu Selbstzweifeln oder auch zu Neid. Lösen wir uns von diesen negativen Gefühlen. Schauen wir lieber auf uns selbst. Mit einem ehrlichen, liebevollen Blick. Verzeihen wir uns Schwächen und Fehler. Fragen wir Familie, Freunde und Kollegen, was sie konkret an uns bewundern, wofür sie uns schätzen, warum wir ihnen wichtig sind. Freuen wir uns täglich über unsere kleinen (und großen) Erfolge und unsere Stärken. Wir sind gut so, wie wir sind.

Unnützes aussortieren und den Kopf frei bekommen

Zu viel Besitz kann belastend sein, genauso wie zu viele Grübeleien. Lernen wir loszulassen, reisen wir ab sofort mit leichtem Gepäck. Sortieren wir all das aus, was uns, wenn wir ehrlich zu uns sind, keine Freude (mehr) im Alltag bereitet und mit dem wir keine positiven Gedanken verbinden. Entlassen wir auch unseren inneren Kritiker: Schreiben wir all das, was uns bedrückt und womit wir uns selbst kleinmachen, auf einen Zettel. Zerreißen wir ihn dann in kleine Stücke. Weg damit!

Probleme abschütteln und wieder positiv denken

Es gibt Tage, an denen läuft scheinbar alles schief. Wir fragen uns: „Warum immer ich?“ Wir fühlen uns dem Schicksal ausgeliefert. Ein sehr belastender Gedanke. Wichtig ist dann, sich von unseren Sorgen und Problemen zu distanzieren: Sie sind außen, kein Teil unseres Innenlebens. Sie müssen keine Macht über uns bekommen. Wir selbst haben es in der Hand, wie wir sie bewerten und wie schnell wir uns von ihnen lösen. Wir können sie dankbar als Erfahrung annehmen – und dann wegschicken. Genau wie die Last, Termine und Pflichten wahrzunehmen, die uns nach unten ziehen. Lockern wir unseren Körper, atmen wir tief durch. Dann verwandeln wir alle „Muss“- in „Möchte“-Termine. Unsere Gedanken sind frei, und sie machen uns frei. Wenn das nicht beflügelt ...

10 Dinge, von denen wir uns trennen sollten

... weil sie uns daran hindern, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Braucht keiner!

  1. Sorgen Sich Sorgen zu machen ist, wie um Dinge zu bitten, die wir doch eigentlich gar nicht haben wollen.
  2. Fassade Wir müssen nicht von allen akzeptiert werden, brauchen uns nicht zu verstellen. Wir sind einmalig.
  3. Druck Es ist gar nicht nötig, dass wir alles können. Man lernt etwas am besten, wenn man es ausprobiert.
  4. Härte Fehler passieren jedem. Versuchen wir, sie schnell abzuhaken. Seien wir großzügig, auch zu uns selbst.
  5. Selbstmitleid Hören wir auf, andere für unsere Gefühle verantwortlich zu machen. Wir haben immer die Wahl: Dinge akzeptieren – oder sie ändern.
  6. Perfektion Wir müssen nicht immer Bestleistung zeigen. Und bei Problemen dürfen wir um Hilfe bitten.
  7. Reue Es gibt nichts zu bedauern, nur zum Dazulernen. Schauen wir nach vorne.
  8. Zurückhaltung Keine Gewissensbisse mehr: Wir dürfen tun, was uns guttut.
  9. Grenzen Es gibt nicht die eine richtige oder falsche Art, etwas zu tun. Genießen wir die große Vielfalt des Lebens.
  10. Verleugnung Schütteln wir den Gedanken ab, unsere Träume seien nicht so wichtig wie die der anderen. Folgen wir der Stimme unseres Herzens.
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