Zeit zu leben Teil 3: „Ich bin großartig!“

In 8 Schritten zu mehr Selbstliebe

Glaube versetzt Berge, vor allem der Glaube an uns selbst. Wie wir lernen, wichtige Chancen zu erkennen und unser Potenzial zu entfalten, lesen Sie in Teil 3 unseres großen Selbstcoaching-Programms.

Kennen Sie auch dieses „genug“ am Ende eines Satzes? Wie oft fragen wir uns: „Bin ich gut genug?“, oder „Bin ich hübsch genug?“ Schluss damit! Denn ja: Wir sind genug. Genauso, wie wir sind. Das gilt es zu lernen.

Kleine Schritte gehen und sich inspirieren lassen

Gerade zu Anfang ist es wichtig, Geduld mit sich zu haben. Selbstbewusstsein kommt nicht per Knopfdruck. Setzen wir uns deshalb nicht zu weit gesteckte Ziele. Es geht nicht um höher, schneller, weiter – wir wollen einfach ganz wir selbst sein. Feiern wir deshalb kleine Erfolge, und notieren wir uns Mut machende Sprüche, die uns Kraft geben. Tragen wir sie als Inspiration bei uns.

Fürsorglich sein und zur eigenen Freundin werden

Unsere Freundin kann jederzeit auf einen Kaffee vorbeikommen? Wir trösten sie, wenn sie traurig ist, und bauen sie nach einer Niederlage wieder auf? Wir verzeihen ihr, wenn sie einen schlechten Tag und miese Laune hatte? Wunderbar! Eine gute Freundin wie uns kann man sich nur wünschen. Jetzt überlegen wir mal: Wie fantastisch würden wir uns fühlen, wenn wir uns auch selbst so behandelten? Am besten, wir probieren das gleich einmal aus …

Talente ausleben und neue Kräfte mobilisieren

Wenn es uns schwer fällt, auf Anhieb zu sagen, was unsere Stärken sind, helfen folgende Fragen: Worin waren wir in der Schule gut? Wofür haben wir häufig Lob bekommen? Welche Leistungen haben uns stolz gemacht? Wir sollten uns unsere Talente immer wieder vor Augen führen – und sie so gut es geht ausleben. Genauso wichtig ist es, Auszeiten einzuplanen, in denen wir unsere Seele streicheln, zum Beispiel bei einer Tasse heißer Schokolade oder einer Massage. Das hilft gegen Grübelei, schenkt Energie. 

An sich selber wachsen und Herausforderungen meistern

Selbstvertrauen ist der Glaube an uns selbst. Die Überzeugung, dass wir alle Herausforderungen, die uns das Leben stellt, meistern. Und dass sich mit der nötigen Anstrengung sogar Träume verwirklichen lassen. Wir stärken diesen Glauben mit jeder neuen Aufgabe, die wir anpacken. Und keine Angst vorm Fallen – wir stehen einfach wieder auf.

8 Tipps für mehr Selbstliebe

Sichtbar werden: Die meisten Männer nutzen ihren Körper instinktiv, um Stärke zu demonstrieren. Machen Sie es ihnen nach. Beanspruchen Sie Raum, stellen Sie sich ruhig einmal in den Mittelpunkt einer Gruppe. Natürlich aufrecht. Freuen Sie sich auf positive Reaktionen, die daraufhin garantiert folgen werden.

Negatives ausschalten

Sie wollen etwas Neues wagen, werden aber immer wieder durch Erinnerungen an kleine Fehlschläge gelähmt? Betrachten Sie diese fiesen negativen Gedanken ab sofort wie eine Art Film: Lernen Sie aus den Szenen, und schalten Sie dann einfach ab, wenn Sie genug haben.

Vorbild finden

Sie wollen etwas Neues wagen, werden aber immer wieder durch Erinnerungen an kleine Fehlschläge gelähmt? Betrachten Sie diese fiesen negativen Gedanken ab sofort wie eine Art Film: Lernen Sie aus den Szenen, und schalten Sie dann einfach ab, wenn Sie genug haben.

Sich kennen

Es lohnt sich, zu überlegen und aufzuschreiben, welche Eigenschaften Sie prägen, wo Ihre Grenzen liegen und in welchen Situationen Sie zu keinen Kompromissen bereit sind. So treten Sie Gesprächspartnern viel souveräner gegenüber.

Fehler akzeptieren

Niemand ist rundherum perfekt. Wirklich niemand. Punkt. Macht nichts, denn Sie sind gut so, wie Sie sind. Auch mit Missgeschicken, die Ihnen passieren. Prägen Sie sich ein, dass Sie auch mit Schwächen Liebe und Respekt verdienen.

Wichtig nehmen

Oft kreisen unsere Gedanken um andere Menschen und deren Bedürfnisse. Sie sind genauso wichtig! Schenken Sie sich mehr Aufmerksamkeit, quasi Seelenblumen: Wenn Sie gut für sich sorgen, Ihre Wünsche und Ziele kennen, können Sie diese auch überzeugend und locker nach außen hin vertreten.

Lobrede halten

Stellen Sie sich einmal vor, Ihr 90. Geburtstag stünde an. Ihr Partner oder eine gute Freundin hält eine Rede auf Sie. Wie würde sie klingen? Was haben Sie erreicht? Welche Eigenschaften und Stärken haben Ihnen dabei geholfen? Worauf können Sie stolz zurückblicken? Schreiben Sie selbst diese Rede, und seien Sie ehrlich dabei. Also nicht an Lob sparen. Lesen Sie sich die Rede dann vor. Laut!

Nicht vergleichen

Die Nachbarin hat einen flacheren Bauch und die Freundin kann viel besser kochen? Das ist toll. Bleiben Sie deshalb bei sich, statt sich zu vergleichen. Und seien Sie dankbar für das, was Sie können und haben.

Schüchternheit überwinden: Verstecken gilt nicht!

  • Es ist so verlockend: Sich einzuigeln, immer im Hintergrund zu bleiben und nur im gewohnten Umfeld – denn dann kann uns ja nichts passieren. Aber wir verpassen dadurch auch so viel Wunderbares. Deshalb sollten wir uns unseren Ängsten stellen. Wir schaffen das!
  • Es kommt auf die inneren Werte an – klar. Aber damit wir anderen gegenüber souverän auftreten, ist es auch wichtig, dass wir uns mit unserem Äußeren wohl fühlen: Wertschätzen wir unseren Körper, wählen wir Kleidung bewusst.
  • Gerade im Umgang mit Fremden fühlen wir uns unsicher? Dann trainieren wir das doch einfach mal in Alltags-Situationen: Sprechen wir Leute auf der Straße an, tauschen wir etwas im Laden um – so sammeln wir Erfolgserlebnisse, die uns motivieren, wenn es drauf ankommt.
  • Es gibt keine Erfolgs-Garantie. Ja, wir können immer scheitern, uns blamieren. Aber wenn wir uns gut vorbereiten, auf eine Rede, ein Vorstellungsgespräch, und wenn wir vorab durchspielen, was dort alles passieren kann – im Guten wie im Schlechten –, nimmt das den Schrecken. 
  • Konkrete Ziele setzen, hilft. Was wollen wir mit unserem Vortrag erreichen? Wen wollen wir bei der Party womit beeindrucken? Wenn wir unsere Anstrengungen auf ein paar konkrete Punkte konzentrieren, verzetteln wir uns nicht mehr mit Dingen, über die wir uns unnötig den Kopf zerbrechen. Wir werden innerlich frei – und stark.

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