„Im Morgengrauen“

von Karsten Schulz aus „LUSTgefühle“

Sie erwachte im Morgengrauen und räkelte sich wohlig im noch warmen Bett. Sie spürte, dass er nicht mehr da war, und fragte sich, wohin er verschwunden war. Gähnend streckte sie sich und schwang dann die Beine aus dem hohen Bett. Ihre nackten Füße berührten den kalten Steinboden und sie fröstelte ein wenig. Sie griff im Halbdunkel nach seinem Hemd – wieso war das noch hier und er weg? – und streifte es über ihre nackte Haut. Dann ging sie hinüber zum Fenster und schob den schweren Vorhang beiseite. Die Sonne erhob sich gerade hinter dem Hügel vor dem Schlösschen und tauchte die Landschaft in ein schimmerndes sanftes Licht. Sie lehnte sich gegen den Fensterrahmen und schaute verträumt hinaus übers Moor...

Aus dem Schatten heraus beobachtete er, wie sie langsam erwachte. Er war schon seit ein paar Minuten wach und hatte sich, um sie nicht zu wecken, vorsichtig aus dem Bett geschlichen. Er verfolgte, wie sie sich verschlafen im Bett räkelte und langsam aus dem Bett kroch. Als sie sich ans Fenster stellte und die Vorhänge öffnete, blinzelte er kurz gegen das hereinströmende Licht. Nachdem sich seine Augen daran gewöhnt hatten, stand sie noch immer mit dem Rücken zu ihm am Fenster und blickte hinaus. Die Sonnenstrahlen durchdrangen den Stoff des Hemdes, so dass er von seinem Platz aus sah, wie sich ihr Körper fast unverhüllt gegen den Morgenhimmel abzeichnete. Sie sah beinahe wie ein Engel aus, in überirdisches Licht getaucht.

Fasziniert wanderten seine Blicke über ihre Rundungen.

Leise stand er auf und schlich zu ihr hinüber. Sie schien ihn noch nicht bemerkt zu haben, als er sich so weit angenähert hatte, dass er den betörenden Duft ihres Körpers wahrnehmen konnte.
Er spürte das Schaudern, das ihren Körper durchlief, als er ihre dunklen Locken sanft zur Seite strich und seine Lippen liebkosend ihren Nacken berührten. Sanft fuhren seine Lippen dann über die zarte Haut am Nacken. Sie spürte, wie sich das Erschauern ihres Körpers wiederholte, als er seine freie Hand nun streichelnd auf ihren Bauch legte. Sie spürte die Wärme, die davon ausging, und genoss es, als seine Hand ganz langsam aufwärtskroch. Seufzend lehnte sie sich gegen seine Brust und schloss vertrauensvoll die Augen.

Sie murmelte kaum hörbar unverständliche Worte der Zuneigung und schmiegte ihren Körper an seinen. Sachte fuhr sie mit ihrer Hand an ihrem Körper seitlich entlang nach hinten, um dann seinen Schenkel streicheln zu können. Sie spürte seine weiche Haut unter ihren Fingerspitzen, fuhr weiter nach hinten, bis sie seinen Po erreicht hatte. Sie drückte ihn sanft und fuhr dann mit den Fingernägeln über die Haut. Sie spürte seinen heißen Atem leicht keuchend an ihrem schlanken Hals.
Ihre sanften Hände streichelten über seinen Po, während sie ihren schlafwarmen Körper an seinen schmiegte. Verspielt umkreiste er mit einem Finger ihren Nabel, bevor er langsam über ihre Hüften nach oben streichelte. Nur andeutungsweise streiften seine Fingerspitzen die Rundungen ihrer Brüste und suchten sich zielstrebig ihren Weg nach oben. Langsam streifte er das Hemd über ihre Schultern, streichelte den Stoff über ihre Arme, bis das Kleidungsstück unbeachtet zu Boden fiel. Nichts trennte sie nun voneinander. Jeder spürte die Haut des Partners, was sie trotz der Wärme erschauern ließ. Ihre Hände umschlossen einander. Ein wohliges Seufzen kam über ihre Lippen, als er weiter zärtliche Küsse auf die empfindliche Haut ihrer Halsbeuge hauchte und sie ab und zu sanft seine Zähne spüren ließ.

Bereitwillig ließ er seine Hände von ihr führen. Über ihre Hüften, an ihren Seiten entlang, bis sich schließlich ihre Brüste in seine Hände schmiegten. Ihre Knospen erblühten unter der sanften Berührung und drückten sich vorwitzig zwischen seinen Fingern hindurch. Seine Lippen hatten in der Zwischenzeit den Weg an ihr Ohr gefunden und knabberten, zwischen den vertrauten Zärtlichkeiten, die er ihr zuflüsterte, immer wieder an ihrem Ohrläppchen. Leise seufzend genoss sie seine Liebkosungen. Eine erregte Gänsehaut breitete sich auf ihrer Haut aus und wurde gleich wieder von seinen sanften Händen fort gestreichelt. Sie spürte, wie ihr ganzer Körper wie elektrisiert war und sie sich mit jeder Faser danach sehnte, dass er nicht aufhören würde, sie zu streicheln. Zärtlich knetete er ihre Brüste, was ihr mehr als nur ein wohliges Seufzen entlockte. Als er seine Hand schließlich von ihrer Brust löste und an ihrem Körper hinab streichelte, hielt sie die Spannung nicht länger aus. Ganz langsam drehte sie sich in seinem Arm um die eigene Achse, so dass seine Hände von ihrem Bauch fort über ihre Seiten, ihren Rücken und ihren Hüften bis zu ihrem Po strichen. Sie legte ihre Arme um ihn, kraulte zärtlich seinen Nacken und streichelte seine Schultern, während er noch immer liebevoll an ihrem Ohrläppchen knabberte. Sie legte den Kopf auf die Seite und fuhr mit ihrer Hand sanft streichelnd an seinem Rückgrat hinab, ertastete zärtlich jeden einzelnen Wirbel. Mit der anderen Hand fuhr sie in sein Haar und zerwühlte es voller Leidenschaft. Sie presste ihren Leib gegen seinen und spürte seine Haut überdeutlich.

All ihre Sinne schienen nur noch ihn wahrzunehmen. Sie schloss ihre Hand um seinen Po und drückte diesen sanft, während sie sich mit ihren Lippen seinem Gesicht näherte. Die freie Hand hatte sich aus seinem Haar gelöst und fuhr nun liebevoll die Konturen seines Gesichtes nach – strich dann zärtlich über seine Lippen. Hingebungsvoll küsste er ihre Fingerspitzen, während sie inzwischen mit ihrem Bein an seinem rieb. Schließlich schob sie die Hand wieder zu seinem Nacken und zog ihn zu sich heran, um leicht über seine Lippen zu fahren. Schließlich trafen sich ihre beiden Münder zu einem sinnlichen Kuss.

Er küsste ihre vollen, warmen Lippen ganz zart, um dann mit der Zungenspitze darüberzustreichen. Mit leisem Seufzen erwiderte sie die Küsse. Seine Zunge suchte sich einen Weg, vorbei an den Zähnen in die heiße und feuchte Höhle. Dort wartete ihre Zunge auf die seine und sie begannen sich leicht kreisend zu umspielen. Sie hatte die Arme um seinen Hals geschlungen und streichelte seinen Nacken. Er hielt sie eng umschlungen und zog sie dicht an sich heran, um ihre vollen Brüste auf seiner Haut spüren zu können. Sie waren einfach unwiderstehlich schön, rund, straff, mit süßen kleinen Erhebungen, die sich nun fest gegen seine Brust drückten. Er spürte, wie ihr sinnlicher Körper weicher wurde, wie sie sich hingebungsvoll an ihn schmiegte. Mit einem Bein umschlang sie sein Becken und zog ihn dicht an sich heran, um sein pulsierendes Glied an ihrem Venushügel zu spüren. Er verlor fast den Verstand, so sehr erregte ihn die Situation. Selbst der Gedanke daran, dass jeden Moment ein Bediensteter hereinkommen könnte, um sie zu wecken, verstärkte seine Erregung noch.

Seine Lippen wanderten über ihre elfenbeinfarbene Haut, als er langsam an ihrem Körper hinabrutschte. Er beugte sich zu ihr herunter und vergrub seinen Mund zwischen ihren Brüsten. Genießerisch legte sie den Kopf in den Nacken und reckte ihm dabei verführerisch ihre Brüste entgegen. Als sein leicht geöffneter Mund sich ihren süßen Kirschen näherte, leckte er sich gierig über die Lippen. Endlich spürte sie seinen heißen Mund auf ihren Knospen. Er hörte, wie sie tief Luft einsog, als er keck daran knabberte und saugte. Seine Hände erkundeten ihren Körper. Er ließ sie über ihre Seiten gleiten und schließlich sanft über ihren Po nach unten streicheln, da stöhnte sie leise auf.

Schwer atmend gab sie sich seinen Liebkosungen hin. Lasziv schmiegte sie ihren geschmeidigen Körper an seinen und spürte seine Lust, die ebenso groß zu sein schien wie die ihrige. Noch während sie zärtlich fordernd mit ihren Händen seinen Körper Millimeter für Millimeter erforschte, hörte sie das Geräusch der sich öffnenden Tür. Beide Köpfe flogen herum und erblickten den Kammerdiener Gerard, der mit einer Kanne Wasser in der Tür stand.
„Danke, Gerard, wir bedürfen seiner Dienste nicht, möge er sich entfernen“, sagte er mit fester befehlsgewohnter Stimme.
„Oui, Monsieur.“ Gerard stellte die Kanne mit dem Wasser auf den Waschtisch und entfernte sich dann in Richtung Tür.
„Ach, Gerard?“
„Oui, Monsieur?“
„Wenn er an seinem Kopf hängt, sorge er dafür, dass wir nicht noch einmal gestört werden.“
„Sehr wohl, Monsieur.“ Der Kammerdiener zog sich nun vollends zurück und er wandte sich wieder der Frau zu, die sich nun fast ängstlich an ihn drückte.

Liebevoll schmunzelnd schaute er auf sie herab und strich ihr zärtlich über das Haar. Als er mit der Hand weiter über ihre Wange und ihren Hals bis hinab auf ihre Brust streichelte, spürte er ihren Herzschlag, der infolge der plötzlichen Unterbrechung geradezu raste. Sie zitterte etwas, doch ihre geöffneten, roten Lippen, die sie vorsichtig, fast sinnlich mit der Zunge benetzte, verrieten, dass sie noch immer erregt war.

Nun war es an der Zeit, seine Hände wieder auf Entdeckungstour zu schicken. Während eine Hand immer noch ihre Brust verwöhnte, glitt die andere ganz langsam von der Brust hinab, streichelte den Bauch, glitt über den Bauchnabel tiefer hinab. Aber auch sie war nicht untätig. Ihre Hände streichelten über seine Seiten, massierten seine Lenden. Mit geschickten Fingern streichelte sie über seinen besten Freund. Seine Finger waren inzwischen noch tiefer gewandert, erreichten gerade ihre Mitte, während sie den pulsierenden Schaft in der Hand hatte und zärtlich streichelte,und verwöhnte. Er erzitterte unter den zärtlichen Berührungen und erreichte ihr Innerstes. Seine Fingerspitzen glitten ganz zart darüber, fuhren an ihnen entlang und streichelten sie. Dann drückten sie sanft dagegen und glitten dazwischen. Ganz vorsichtig massierte er mit einem Finger nun ihre Liebeszone, spürte, wie ihre Venus reagierte. Sie seufzte auf, als sein Daumen sanft über ihre Klit streifte. Ihr zitternder, warmer Atem streifte sein Gesicht, als er mit seinen Lippen wieder ihren Hals liebkoste. Sie spürte seine zärtlich fordernden Hände und spürte auch ihre Erregung überdeutlich. Sie sparte nicht damit, all die Zärtlichkeiten, die er ihr gab, an ihn zurückzugeben. Sie massierte sanft seinen Schaft, umfuhr den Rand der Spitze mit den Fingern und nahm die andere Hand hinzu, um auch seine Kronjuwelen streichelnd zu liebkosen.
Sie rieb ihr Bein an seiner Hüfte, presste ihren vor Leidenschaft glühenden Leib an seinen und spürte seinen unruhigen Atem, seinen pochenden Herzschlag, der dem ihrigen in nichts nachstand. Sie spürte, wie ihre Erregung weiter zunahm, als er nun den Druck seines Daumens auf ihrer Perle ein wenig erhöhte.

Ihr erregter Atem streifte die Haut an seinem Hals und ihre Lippen, die sich wie ausgetrocknet anfühlten, strichen zärtlich darüber. Atemlos benetzte sie ihren Mund mit der Zungenspitze und beugte sich dann ein wenig weiter herunter, um seine Brustwarze mit ihrer Zunge zu umspielen und schließlich leidenschaftlich zu verwöhnen.

Er spürte ihre warmen Hände auf ihrer nackten Haut, die ihn fast um den Verstand brachten. Ihre Fingerspitzen fuhren sanft an seinem Schaft entlang, bevor sie fester zupackte und die Spitze an ihrer weichen Haut rieb. Seine Finger umkreisten zärtlich ihre Klit, was der Frau ein leises kehliges Seufzen entlockte. Dabei verirrten seine Finger sich immer wieder in ihrer Scham, um sich erneut aus der Quelle ihres Saftes zu bedienen. Ihre Lippen auf seiner Haut verursachten kleine Zuckungen, die wie elektrisierend durch seinen Körper liefen.

Langsam entzog sie ihm ihr Heiligstes, während ihre Lippen immer intensiver küssten. Ihr Mund wanderte dabei zärtlich küssend über seine Brust bis zu seinem Bauch, während ihre Hände über seine Lenden strichen. Ihre Zunge umfuhr seinen Bauchnabel und sie begann sachte daran zu knabbern. Sie ließ ihre Hände weiter auf seinem Körper herumwandern und fuhr mit einem Finger zärtlich zwischen seinen Pobacken hinab, was er mit einem Raunen quittierte. Sie stieß ihre Zunge in seinen Nabel und aus seinem leisen Raunen wurde ein erregtes Atmen. Aufreizend langsam ließ sie dann ihre küssenden Lippen weiter nach unten gleiten, bis sie ihm schließlich mit einem feuchten Kuss auf die Spitze ein weiteres wohliges Seufzen entlockte.
Fast nachlässig streichelte er über ihre Schultern, schob seine Hände in ihr zerwühltes Haar. Sie fuhr mit der Zungenspitze um den Rand seiner Spitze und stülpte schließlich ihre Lippen darüber. 

Genussvoll ließ sie ihre Lippen immer wieder an seinem besten Stück entlanggleiten und seine Erregung ermunterte sie, weiterzumachen.

Er seufzte vor Verlangen. Frech knabberte sie an ihm weiter. Ihre Zungenspitze umkreiste seine empfindlichste Stelle, während ihre Hände langsam seinen Po massierten. Voller Verlangen massierte sie ihn mit den Lippen. Seine Hüfte wiegte langsam in ihrem Rhythmus mit. Die Fingerspitzen streichelten sanft ihren Nacken und ihre Schultern. Vor Lust vibrierte sein ganzer Körper, was sie veranlasste, noch hingebungsvoller am Objekt ihrer Begierde zu saugen. Er genoss es eine Weile, ihre warmen Lippen zu spüren, bevor er sie wieder in seine Arme zog und ihre Lippen mit seinen verschloss. Erregt drängte er sie aufs Bett. Sinnlich ließ sie sich auf die zerwühlten Laken gleiten und lockte ihn verführerisch lächelnd weiter. Zärtlich streichelte er über ihre Schenkel und betrachtete ihren erregenden Körper.

Lasziv spreizte sie ihre Beine etwas weiter und gewährte ihm einen Blick auf ihre leicht geöffnete Scham. Lächelnd setzte er sich zu ihr aufs Bett und streichelte sanft über ihre Schenkel. Dann liebkoste er ihre zierlichen Füße und saugte an ihren Zehen. Ihre Haut war so zart und fein, immer wieder küsste er ihren schönen Körper und begab sich mit langsamen Bewegungen wieder aufwärts. Sie streichelte mit einer Hand ihre Brüste und mit der anderen fuhr sie ihm durchs Haar, ihre Augen hatte sie genussvoll geschlossen.

Es kam ein seltsames Geraune aus ihrem Mund, was er nicht verstand, was er aber auch nicht verstehen musste. Es war das Geräusch einer zufriedenen Frau, die es genoss, verwöhnt zu werden. Seine Finger fuhren durch ihre seidige Scham und teilte diese sanft. Vorsichtig begann er mit der Zungenspitze die Ränder entlang abzutasten, um dann urplötzlich mit der ganzen Zunge tief in ihr Inneres hineinzutauchen. Langsam flatterte seine Zunge hinauf zu ihrer Perle. Erregt spürte er, wie diese zwischen seinen Lippen anschwoll,   als sie sich lustvoll an ihm rieb. Ihre Hüften hoben sich ihm fordernd entgegen … Dann umschloss seine Hand den aus Holz gefertigten Phallus, der seit ihren letzten hemmungslosen Stunden unberührt zwischen den Laken lag.

Sachte fuhr er mit dem Spielzeug über ihren Bauch bis hin zu ihren Schenkeln. Langsam schob er den Lustbringer zunächst auf und ab. Mit geschlossenen Augen leise vor sich hinseufzend, genoss sie die zärtliche, aber feste Liebkosung. Schließlich setzte er die Spitze des Phallus an ihrer Muschel an. Sie krallte ihre Hände in das Laken und seufzte leise auf, als sie tief in sich spürte, wie es sie reizte. Er genoss ihren Anblick und begann weiterhin langsam und zärtlich sie mit dem Spielzeug zu reizen, bis sie schließlich atemlos danach verlangte, ihn zu spüren. Beinahe achtlos legte er den Kunstphallus zur Seite und küsste sie zunächst auf den Venushügel, wanderte dann mit seinem Mund weiter aufwärts. Langsam küsste er über ihren Körper. Ließ sie noch eine Weile zappeln, während seine Lippen über ihren Bauch streiften. Bis hin zur Brust, wo er zärtlich  an ihnen saugte und mit den Zähnen daran knabberte.
Sein Luststab berührte ihre Scham. Sie seufzte kurz auf, als er noch stärker gegen ihre Venus drückte und langsam in sie eintauchte. Sie öffnete sich ihm und ihre Begegnung war angenehm zart. Sehr, sehr langsam,  Zentimeter für Zentimeter ging er vor und zog sich immer wieder zurück. Er wusste, dass gerade in den langsamen Bewegungen äußerster Genuss lag. So konnte er sie Millimeter für Millimeter ertasten und spüren, wie sie sich um ihn schloss. Ihn aufnahm und mit ihm verschmolz.
Sein Mund umspielte ihre Brüste. Lang anhaltend küssten sie sich, während er sich wieder fast vollständig aus ihr zurückzog, um bald darauf wieder erneut in sie zu tauchen, gemächlich jeden Zentimeter auskostend. Sie versuchte ihn mit schnelleren Beckenbewegungen aufzufordern, sich auf ihren Rhythmus einzustellen, und langsam gab er ihrem Drängen nach. Die süße Qual, die er ihr bescherte, stachelte ihre Lust noch weiter auf. Ihr ganzer Körper war wie elektrisiert und jede noch so kleine Berührung jagte ihr kleine Schauer über die Haut. Sie umfasste seine Schultern und streichelte ihn. In ihr war einzig noch der Wunsch, ihm etwas von der Wonne zurückzugeben, die er ihr schenkte. Sie hob und senkte ihre Hüften und ließ das Becken leicht kreisen. Seufzend und vollkommen in ihrer Lust gefangen, spannte sie die Beckenmuskeln an und massierte sein bestes Stück auf seinem Weg in ihr Innerstes. Er ließ ihre Knospen aus und ein Seufzen entrang sich seiner Kehle. Sie betrachtete ihn und genoss den Anblick, den er ihr bot. Sein Gesicht, verzerrt vor Lust und mit feinem Schweiß bedeckt, wie der Rest seines Körpers, der sich noch immer in erregender Weise bewegte. Nach einigen weiteren tiefen, lustvollen Bewegungen spürte sie, wie sich die langersehnte Spannung in ihrem Leib aufbaute und die Muskeln begannen sich zusammenzuziehen … 

Heftig keuchend sank er auf sie nieder, sein Herzschlag raste wie der ihre. Sie hatten beide die Augen geschlossen und genossen diese Momente der absoluten Erfüllung. Nur langsam beruhigte sich ihr Atmen und auch die Herzen schlugen wieder ruhiger, als sie die Augen öffnete und ihn betrachtete. Voller Liebe und Zuneigung streichelte sie ihm durch das Haar und über das Gesicht. Sie zeichnete mit den Fingerspitzen die Konturen seines Gesichtes nach und küsste ihn auf die Stirn. Auch er öffnete kurz die Augen, um sie anzuschauen. Dann küsste er sie und rutschte von ihr herunter. Sofort schmiegte sie ihren erhitzten Leib wieder an seinen und genoss die direkte Nähe zu ihm. Lächelnd zog er die Decke über ihre Körper und küsste ihre Lippen erneut, bevor sie beide die Augen schlossen und sich erschöpft aneinanderkuschelten.

„Im Morgengrauen“ von Karsten Schulz aus „LUSTgefühle“ verlegt durch: ORION / Carl Stephenson Verlag