Montagsblues ade: 4 Tipps gegen das Tief zum Wochenstart

Leiden Sie auch unter akuter Montagskrankheit? Das hilft!

06. Februar 2017

Es ist doch immer das selbe zum Wochenstart: Der Montagsblues hat uns gerade in der Frühe fest im Griff. Oder? Mit unseren vier Tipps sagen Sie der Montagskrankheit den Kampf an!

An keinem anderen Wochentag schmerzt das Weckerklingeln so sehr wie am Montagmorgen. Doch ignorieren können Sie es nicht und auch bringt es langfristig nichts, sich unter der Bettdecke zu verstecken. Dass es nicht nur Ihnen Montag für Montag so ergeht, und die Wissenschaft dem Phänomen sogar einen Namen gegeben hat, bringt Ihnen jetzt gerade wohl auch sehr wenig — der Montagsblues hat Sie fest im Griff.

Der Wochenalltag steht in den Startlöchern, aber Sie haben so gar keine Motivation dazu? Studien bescheinigen, dass es montags sehr viel ruhiger im Job zugeht als an Dienstagen oder mittwochs. Auch die Verletzungsgefahr ist sehr viel höher und die Krankschreibe-Rate ist montags auch immens höher. Wie kommt man also besser in die Gänge und lässt sich vom Montagsblues nicht runterziehen?

Anti-Montagsblues Tipp 1: Freitags schon an montags denken

Bereiten Sie Wochenende und -start gewissenhaft vor. Beantworten Sie schon am Freitag alle Emails, erledigen Sie alle wichtigen Dinge — so starten Sie ausgeglichen ins Wochenende und werden am Montag nicht direkt von einer ellenlangen To-Do-Liste erschlagen.

Anti-Montagsblues Tipp 2: Den Biorythmus beibehalten

Am Wochenende ist es für viele verlockend, bis spät in die Nacht wach zu bleiben. Kein Wunder, schließlich versucht man am Wochenende all jene Freizeitaktivitäten nachzuholen, für die man unter der Woche keine Zeit hat. Dazu gehören dann auch gesellige Abende im Freundes- oder Verwandtenkreis, Bar- oder Kneipentouren oder ausgedehnte Filmabende. Ausgeglichen wird das mit langem Ausschlafen. In Folge fällt das Einschlafen zur gewohnten Uhrzeit am Sonntag schwer.
Besser ist es, wenn Sie auch am Wochenende zu Ihrer gewohnten Schlafenszeit zu Bett gehen und auch morgens etwa zur gleichen Zeit — höchstens zwei Stunden später — aufstehen.

Anti-Montagsblues Tipp 3: Am Sonntag nicht schon an Montag denken

Der zweite Faktor, der uns Sonntagabend nur schwer in den Schlaf finden lässt: das Grübeln über die bevorstehende Arbeitswoche. Viele plagen sich mit Gedanken die Arbeit betreffend herum und können so stundenlang nicht einschlafen. Wie Sie es besser machen? Entspannung sollte am Sonntagabend ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste stehen. Gehen Sie zur gewohnten Zeit ins Bett, lesen Sie ein Buch und versuchen Sie erst zu schlafen, wenn Sie wirklich müde sind. Die Uhrzeit ist dabei erst einmal egal. So vermeiden Sie langes Wachliegen.

Anti-Montagsblues Tipp 4: Keine Hektik zum Wochenstart

Starten Sie den Montag ohne große Hektik. Kommen Sie erst einmal wieder rein in den Alltag. Gönnen Sie sich ein ausgiebiges Frühstück und tanken Sie möglichst viel Tageslicht. Vielleicht hilft Ihnen auch ein wenig Morgen-Gymnastik oder Yoga, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.