PMS-Behandlung: Was hilft?

Wenn die Hormone Achterbahn fahren

Stimmungsschwankungen, Kopfweh, Wassereinlagerungen – das so genannte prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine der häufigsten Beschwerden bei Frauen.

Viele Frauen zwischen 20 und 40 Jahren leiden unter PMS, den Tagen vor den Tagen. Zu den gängigen PMS-Beschwerden gehören: schlechte Laune, Erschöpfung, Brustspannung und Unterleibsschmerzen. Was hilft bei der PMS-Behandlung?

Zu wenig Östrogen

PMS ist keine Krankheit, aber es macht den betroffenen Frauen das Leben so richtig schwer. Die Ursachen sind trotz jahrelanger Forschung noch immer nicht wirklich bekannt. Aber eins ist klar: Es gibt viele Auslöser, psychische und auch physische. Wissenschaftler sprechen deshalb von einer multifaktoriell bedingte Störung: Das hormonelle Gleichgewicht im Gehirn gerät durcheinander, der Östrogenspiegel sinkt. Alkohol, Nikotin, Zucker, Koffein und zu wenig Bewegung können die PMS-Beschwerden noch weiter verstärken.

Extreme Symptome

80 Prozent klagen über PMS. Die Beschwerden treten etwa 14 Tage vor Beginn der Menstruation auf. Etwa fünf Prozent der Frauen leiden an so starken Symptomen, dass sich das auf den Alltag und das Berufsleben auswirken.

PMS-Behandlung: Bewegung hilft

Sport kann helfen vorzubeugen und PMS lindern. Auch eine gestagenhaltige Antibabypille lindert die Symptome. Manchen Frauen hilft das Naturheilmittel Mönchspfeffer (Apotheke) als PMS-Medikament, um die Symptome in den Griff zu bekommen. Am besten kann der Gynäkologe beurteilen, welche Therapie gut geeignet zur PMS-Behandlung ist.