Haare färben: So gelingt der Look wie vom Friseur

Coloration wie vom Profi – so geht's

Haare selber färben leicht gemacht – wir verraten, wie es gelingt! Pflegend und feuchtigkeitsspendend mit Jojoba und Aloe vera: Schwarzkopf Pure Color Coloration, ca. 3,95 Euro Mit Rosen-Öl: Garnier Color Intense, ca. 6 Euro Mit Mikro-Ölen und hochkonzentrierten Farbpigmenten: Poly Palette Intensiv Creme Coloration, 3er-Pack ca. 8 Euro Für eine gesunde Haarstruktur und weniger Haarbruch: Syoss Permanente Coloration, 3er-Pack ca. 12 Euro Ohne Ammoniak und Alkohol mit Pflegekomplex: L'Oréal Paris Castin Crème Gloss Intensivtönung, ca. 5 Euro

Ob ein lästiger Ansatz, der stets zu schnell wieder nachwächst, oder der häufige Wunsch nach einem neuen Look: Auf Dauer werden Salonbesuche echt kostspielig. Eine preiswerte und bequeme Lösung: im eigenen Bad die Haare färben. Und das kann selbst Laien gut gelingen – mit einigen einfachen Tricks.

Welche Haarfarbe ist richtig für mich?

Von Honigblond auf Schokobraun? Keine gute Idee. Besser halten wir uns beim Selbstversuch an das Motto: Weniger ist mehr – und wagen nur kleine Farbsprünge von einzelnen Nuancen. Blondieren oder aber auch große Veränderungen überlassen wir besser dem Profi – auch damit es typgerecht bleibt. Am natürlichsten sieht das Ergebnis aus, wenn man ein bis zwei Töne dunkler geht.

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Gute Vorbereitung 

Die neue Coloration wird nur dann lange halten und in der gewünschten Intensität strahlen, wenn Sie zuvor zwei Tage lang die Haare nicht waschen. Denn: Shampoo, Conditioner und vor allem Kuren glätten die Schuppenschicht, wodurch die Farbe später nicht so gut haften kann. Das Ergebnis: ein fleckiger Final-Look. Deshalb vor dem ersten Pinselstrich noch mal ein Peelingshampoo verwenden.

So färben Sie die Haare perfekt

Egal, wie lang Ihre Haare sind, wir beginnen immer vorne am Ansatz und arbeiten uns über den Scheitel vor. Dann mit einem Stielkamm eine Linie vom (Mittel-)Scheitel in den Nacken und von Ohr zu Ohr über den Kopf ziehen. So entstehen vier viereckige Partien, die wir nun jeweils mit einem Friseur-Clip bündeln und Kästchen für Kästchen durchfärben.
Tipp: Wer einen starken Ansatz hat und gleich bis in die Längen coloriert, kann einen unschönen Farbbalken bekommen. Deshalb erst mal den Ansatz bepinseln und für den optimalen Übergang erst in den letzten Minuten der Einwirkzeit die Farbe bis in die Längen ziehen.

Die Zeit im Blick 

Immer genau auf die Packungsbeilage achten. Denn ob wir nur den Ansatz oder aber alles färben, bleachen oder nachdunkeln – die Einwirkzeit unterscheidet sich. Ein grauer Ansatz braucht im Schnitt einige Minuten länger, damit auch wirklich jedes Härchen erwischt wird. Anschließend immer zu Color-Shampoo und -Conditioner greifen. Die schließen die Pigmente ein und lassen sie leuchten.

Natur vs. Chemie 

Haben Sie zuletzt mit einer Naturfarbe getönt, sollten Sie beim DIY-Versuch die Finger von Chemiefarben lassen. Henna und Co. beeinflussen die Schuppenschicht so, dass das Ergebnis mit chemischen Varianten unberechenbar wird. Wer hat schon Lust, statt mit einem sanften Blond plötzlich mit einem matten Orange dazustehen? Hier lieber warten, bis die letzte Tönung rausgewachsen ist.

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