Einkaufstipps für Lebensmittel: Augen auf beim Kauf!

Wir fragen uns: Was können wir denn eigentlich noch essen?

23. Juni 2016

Es sind immer wieder neue Schreckensnachrichten, die uns derzeit erreichen: Verschimmeltes Gemüse im Supermarkt, diverse Fischsorten, die wir nun nicht mehr essen sollen und Verpackungen, die uns dick machen. Doch wie verhalte ich mich jetzt? Wir klären auf – mit diesen Einkaufstipps für Lebensmittel. 

Einkaufstipps Lebensmittel: Verdorbenes Obst und Gemüse? 

Mitarbeiter des Magazins „Markt“ (im NDR Fernsehen) haben in den Regalen großer Lebensmittelketten gammeliges und schimmeliges Gemüse und Obst entdeckt. Unser Einkaufstipp für frische Lebensmittel: Schauen Sie sich die Lebensmittel vor dem Kauf genau an, und machen Sie den Drucktest. Haben Sie doch versehentlich gammelige Ware gekauft, reklamieren Sie sie zeitnah – der Supermarkt muss sie umtauschen!

Greenpeace: Nie wieder Lachs & Co.?

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat kürzlich den Bestand von 115 Fischarten untersucht. Das Ergebnis: Fast alle Arten sind, zumindest in Teilen der Welt, überfischt. Lediglich den Karpfen könnten wir noch guten Gewissens essen. Doch keine Sorge – ganz verzichten müssen wir auf andere Fischsorten jetzt doch nicht. Vielmehr sollten wir auf Fangart und Herkunft achten: So ist Lachs aus dem Nordostpazifik, der im Golf von Alaska mit Ringwaden, Schleppangeln oder Stellnetzen gefangen wird, ökologisch vertretbar. 
Gelbflossenthunfisch aus fünf Fanggebieten im Pazifik ist ebenso akzeptabel wie Dorade aus dem Mittelmeer oder Bachforelle aus Deutschland.

Weichmacher in Verpackungen machen dick

Eine Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt jetzt, dass die Weichmacher in Verpackungen von Fleisch, Wurst und Käse uns dick machen, indem sie unser Hormonsystem beeinflussen. Kaufen Sie Wurst, Fleisch und Käse am besten nur lose an der Theke, und bewahren Sie sie zu Hause in geeigneten Glasbehältern auf.

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