Essen clever aufbewahren – Lebensmittel haltbar machen

Die richtige Aufbewahrung für jedes Essen

08. Juli 2016

Mal wieder zu viel gekocht? Auflauf, Schnitzel oder die frische Pastasoße – das sind alles Leckereien, die man gut noch am nächsten Tag essen kann. Nur, wie bleiben sie frisch? Wir sagen, wie Sie Lebensmittel haltbar machen!

Ab in den Kühler

Die Lagerung von Lebensmitteln wie übrig gebliebenem Essen erfolgt am besten im Kühlschrank. Denn wird es bei mehr als 10 Grad gelagert, können sich Bakterien gut vermehren. Aber: erst richtig abkühlen lassen.

Lebensmittel haltbar machen durch vakuumieren

Inzwischen gibt es Vakuumierer für zu Hause (ab ca. 50 Euro, z. B. bei Amazon). Die Lebensmittel werden in mitgelieferte Folienbeutel gefüllt – dann entzieht die Maschine Luft, und die Beutelöffnung wird verschweißt. Gekochtes hält sich in der Regel ca. 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Vakuumiert hält‘s ca. 8 bis 10 Tage. Tipp: Viele Metzger bieten an, Frischfleisch zu vakuumieren. Praktisch, wenn man schlecht abschätzen kann, wie viel Fleisch man für ein Gericht braucht

Frischhalte- oder Alufolie?

Ökologisch ist die Frischhaltefolie der Alu-Variante überlegen. Trotzdem sind beide praktische Küchen-Helfer bei der Lebensmittelaufbewahrung.

Temperatur: Alufolie ist besser, um etwas warm zu halten – etwa einen Topf Suppe während des Transports. Ein weiterer Vorteil: Damit wird licht- und fast luftdicht verpackt. So trocknen Lebensmittel nicht so leicht aus.

Säurehaltige Lebensmittel: Alufolie reagiert mit Säure – es entstehen winzige Löcher, und das Essen ist nicht mehr geschützt. Deshalb: Zitrusfrüchte oder Salate immer mit Frischhaltefolie bedecken. Sie haftet gut auf angeschnittenen Oberflächen, wie z. B. bei Gurken.

Gerüche: Alufolie hält den Duft von stark riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln oder Käse besser in Schach als die dünnere Frischhaltefolie.

Glas oder Plastik?

Jeder von uns hat ein paar Aufbewahrungsboxen zur Lebensmittellagerung im Schrank. Aber: Augen auf bei der Materialwahl. Denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, wenn wir Lebensmittel haltbar machen wollen.

Der Umweltfaktor: Glasdosen sind zwar schwerer, aber eindeutig umweltschonender als Plastik. Problem: Sie verschließen nicht so gut. Ein guter Kompromiss ist eine gläserne Dose mit einem luftdichten Plastikdeckel.

Hitzebeständigkeit: Werden Glas- oder Keramikschüsseln in die Mikrowelle gestellt, können sie Risse bekommen. Besser geeignet, um Lebensmittel richtig zu lagern: Mikrowellengeschirr aus hitzebeständigem Kunststoff. Das hält oft Temperaturen bis zu 200 Grad aus und hat auch geschmacklich keine Auswirkung auf die Lebensmittel.

Klipser statt Dosen: Angeschnittene Gurken oder Zitronen trocknen fix aus. Praktisch: Schutzkappen aus Kunststoff.

Übrigens: Um Lebensmittel lange haltbar zu machen, sollte sich möglichst wenig Luft im Behältnis sammeln. Das heißt: am besten immer randvoll.