Sanddorn: Gesundes Superfood aus der Heimat

Was die kleine orangefarbene Beere alles kann

Sanddorn wächst in ganz Europa. Am liebsten mögen die kleinen orangefarbenen Beeren die Sonne und sandigen Boden – deshalb findet man das Superfood bei uns zum Beispiel in den Dünen der Ostseeküste Mecklenburg Vorpommerns. Warum wir es viel häufiger zu uns nehmen sollen und was Sanddorn gesund macht, verraten wir hier.

Vitamin C 

Es ist der wichtigste Inhaltsstoff des Sanddorns. Schon wenige Teelöffel Sanddornsaft decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Er enthält zehn Mal so viel von dem wichtigen Vitamin wie eine Zitrone.

Vitamin B 

Sanddorn gehört zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die Vitamin B12 enthalten – dieses Vitamin findet sich sonst nur in tierischen Produkten. Deshalb ist Sanddorn auch eine wichtige B12-Quelle für Vegetarier und Veganer. Und: Die kleine kompakte Beere liefert das Fett gleich mit, um die Vitamine zu lösen und für den Körper verwertbar zu machen.

Beta-Karotin 

Ihr Gehalt davon schlägt sogar jede Möhre um Längen. Deswegen eignet sich Sanddorn gut gegen Erkältungen, Rachen- und Mandelentzündungen sowie Fieber. Beta-Carotin ist außerdem wichtig für die Haut, die Schleimhäute und starke Knochen. Die „Kiwi des Nordens“ enthält darüber hinaus noch die Minerale Eisen, Kalzium, Mangan und Magnesium.

Vitamin E 

Nicht zuletzt ist Sanddorn auch reich an Vitamin E. Besonders im Winter stärkt das Wildobst damit unser Immunsystem und hilft gut bei Erkältungen. Zusätzlich wirkt Sanddorn entzündungshemmend und fördert die Wundheilung – ein echtes deutsches Superfood.

Saurer Saft 

Leider ist Sanddornsaft extrem sauer. Gut schmeckt er im Mix mit Apfelsaft mischt oder mit einem Löffel Honig. Im Reformhaus gibt es auch Sanddornkonfitüre, -gelee oder -likör.