Beta-Glucan: Wunderwaffe aus Hafer, Hefe und Vitalpilzen

Wie die Vitalstoffe auf unseren Körper wirken

Kohlenhydrate haben bekanntlich ja nicht unbedingt den besten Ruf – zumindest bis jetzt ... Forscher haben nämlich herausgefunden, dass die darin enthaltenen Beta-Glucane einen positiven Effekt auf unseren Fettstoffwechsel und unser Immunsystem haben. Aber was genau sind Beta-Glucane? In welchen Lebensmitteln kommen sie vor und wie wirken sie? Wir haben die Vitalstoffe mal genauer unter die Lupe genommen.

Worin ist Beta-Glucan enthalten? 

Bei Beta-Glucanen handelt es sich um Mehrfachzucker, auch Polysaccharide genannt, der in Getreide, Hefe, Pilzen und Algen vorkommt. Allerdings sind Beta-Glucane, im Gegensatz zu Stärke, unverdaulich, also für den Menschen enzymatisch nicht aufzuspalten. Darum werden sie den pflanzlichen Ballaststoffen zugeordnet. Besonders viel davon ist in Backhefe enthalten, auch in Hafer und Gerste. Wir können Beta-Glucane also gut über die Nahrung aufnehmen, beispielsweise mit einem leckeren Vollkornmüsli zum Frühstück. Oder natürlich in Form von Nahrungsergänzungsmittel-Kapseln (Apotheke).

Wie wirkt Beta-Glucan?

Nachdem sich Wissenschaftler intensiv mit Beta-Glucanen beschäftigt haben, konnten sie eine Vielzahl an überaus positiven Eigenschaften vermelden: Die Polysaccharide regulieren den Blutzuckerspiegel, verbessern das Sättigungsgefühl und können so Übergewicht vorbeugen. Außerdem haben sie einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit und den Bluthochdruck, fördern die Wundheilung, senken den Cholesterinspiegel im Blut und aktivieren auch noch das Immunsystem.

Den Körper mit ausreichend Beta-Glucanen versorgen

Vier Esslöffel oder 40 Gramm Haferflocken, Hafer- oder Gerstenkleie oder ein Mix dieser Getreidesorten sind ideal, um den Körper mit der täglich benötigten Menge von drei Gramm Beta-Glucanen zu versorgen.

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