Was bedeutet Fasten für unseren Körper?

Wie die Kur unser Leben nachhaltig verändern kann

26. Februar 2019
Frau kocht gesundes Essen Frau bei der Massage Frau trinkt Tee Grüner Smoothie mit Kräutern

Ursprünglich wurde ja aus religiösen Gründen eine Zeit lang auf feste Nahrung verzichtet, um Körper und Geist zu reinigen. Doch inzwischen Fasten viele Menschen auch aus gesundheitlichen Gründen. Aber was bedeutet Fasten eigentlich für unseren Körper? Wir klären auf und verraten Tipps, wie es am besten klappt. 

Was bedeutet Fasten für den Körper?

Das Besondere beim Fasten ist die reduzierte Kalorienaufnahme. Sie beschränkt sich auf etwa 500 bis 600 Kalorien täglich. Und bestimmte Lebensmittel, etwa Zucker und Weißmehl, werden weggelassen, stattdessen begnügt man sich mit Gemüse Suppen, Brühen oder Cocktails. Kräutertees sind während des Fastens ebenfalls sehr beliebt. Was bedeutet Fasten für unseren Körper? Ziel ist es, ihn von schädlichen Substanzen zubefreien, etwa von Umweltgiften. 

Wer’s zum ersten Mal macht und keine Übung darin hat, sollten folgenden Fasten Tipp beachten: Beschränken Sie sich auf maximal sieben Tage, um sich nicht zu überfordern.

Was gehört noch zum Fasten?

Täglich etwa 30 bis 40 Minuten bewegen sowie Wellness-Anwendungen, etwa eine Massage. Das fördert die Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel an. Bewährt hat sich ferner Heilerde (z. B. aus der Apotheke). Sie bindet Giftstoffe und unterstützt die innere Reinigung.

Was bedeutet Fasten für die Seele?

Anfänglich können zwar leichte Kopfschmerzen auftreten, doch später, nach etwa zwei Tagen, wirkt es in der Regel stimmungsaufhellend. Jetzt strömen mehr Glückshormone durch den Körper. Und wir haben das Gefühl, dass wir uns etwas Gutes tun. Ein weiteres Plus: Es kann auch die Selbstheilungskräfte ankurbeln und den Alterungsprozess verlangsamen. 

Schnell gesund abnehmen mit Fasten

Wer schnell gesund abnehmen möchte, sollte sich an die richtigen Fasten Tipps halten. Denn mit der Kurz kann man auch nachhaltig an Gewicht verlieren. Wie bereits erwähnt, wird die Kalorienzufuhr auf etwa 500 täglich gedrosselt. 

Zum Vergleich: Wir Deutschen nehmen im Schnitt 3 500 Kalorien auf, was weitaus mehr ist als empfohlen. Denn Frauen wird im Schnitt zu 1 800 Kalorien geraten, Männern zu 2 300 Kalorien. Wobei es auch auf Körpergröße, Gewicht und körperliche Aktivität ankommt. Die erhöhte Kalorienzufuhr macht dick und erhöht obendrein das Diabetes-Risiko

Und was bedeutet Fasten für Diabetiker?

Doch nun kommt eine gute Nachricht aus Großbritannien! Dort stellten Experten in einer Studie mit Typ-2-Diabetikern, die noch kein Insulin spritzen, fest: Eine verminderte Kalorienzufuhr von 825 bis 853 Kalorien über drei bis fünf Monate kann Diabetes wieder rückgängig machen! Somit verbessert sich die Lebensqualität, was sich wiederum positiv auf den Alltag
auswirkt.

Vorsicht bei Blutverdünnern!

Wann sollte ich lieber nicht fasten? Zum Beispiel direkt nach einem Infekt. Oder wenn Medikamente wie Blutverdünner eingenommen werden. Und wer Bluthochdruck oder eine chronische Erkrankung wie Diabetes hat, sollte vorher Rücksprache mit seinem Arzt halten.