Besser aufstehen: So kommen Sie morgens einfacher aus dem Bett

Tipps für Morgenmuffel

04. März 2020

Manchen Menschen fällt das Aufstehen morgens ganz leicht und sie springen sofort aus dem Bett. Andere hingegen drücken zigmal auf die Snooze-Taste ihres Weckers und schaffen es einfach nicht, aus den Federn zu kommen. Wir haben ein paar Tipps für Morgenmuffel parat, mit denen das Aufstehen leichter fällt. 

Besser Aufstehen - dank Licht

Lassen Sie Ihre Vorhänge oder Rollos einen Spalt offen, damit etwas Licht hineingelangt. Licht ist sozusagen ein natürlicher Wecker, denn es hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin in unserem Körper. Je heller es wird, desto wacher und energetischer werden wir. Wer nachts trotzdem lieber bei geschlossenen Vorhängen schlafen möchte, sollte zumindest sofort nach dem Aufwachen die Vorhänge öffnen. Im Winter helfen übrigens Tageslichtwecker beim Aufstehen. Diese ahmen einen natürlichen Sonnenaufgang nach und tauchen das Schlafzimmer zur gewünschten Zeit in helles Licht.

Aufs „Snoozen“ verzichten

Durch das ständige Drücken der Snooze-Taste und das damit verbundenen Weiterschlafen und wieder aufwachen, wird der Körper durcheinandergebracht. Der US-Schlafforscher Robert Rosenberg merkt an, dass das ewige Weiterdösen den sogenannten zirkadianen Rhythmus durcheinanderbringe. Laut Rosenberg wisse das Gehirn dann nicht mehr, ob es müde oder wach sein soll. Das führe zu Müdigkeit oder Abgeschlagenheit über den Tag. Auch unsere generelle Leistungsfähigkeit kann dadurch abnehmen. Stellen Sie den Wecker lieber gleich auf die finale Zeit, zu der Sie aufstehen wollen, und stehen Sie dann sofort auf. Mit dem nächsten Tipp klappt das bestimmt.

Wecker weit weg vom Bett stellen 

Ein ganz simpler aber effektiver Trick, um morgens schnell aus den Federn zu kommen: Stellen Sie Ihren Wecker möglichst weit weg vom Bett auf. So müssen Sie aufstehen, um das nervige Gepiepe auszuschalten. Ist man erst einmal aufgestanden, ist das Schlimmste überstanden!

Morgens genug Zeit einplanen und Rituale pflegen

Wer morgens nur wenig Zeit einplant, setzt sich unnötigem Stress aus. Planen Sie daher immer genügend Zeit und einen kleinen Puffer ein. Genießen Sie Ihre paar Minuten Ruhe und pflegen Sie kleine Rituale. Zum Beispiel ganz in Ruhe einen Kaffee trinken und dabei noch etwas fernsehen. Wir Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere und feste Rituale und Routinen helfen uns beim Aufwachen.

Lieblingsmusik aufdrehen und los geht‘s

Wenn wir nach dem Aufstehen direkt unsere Lieblingsmusik einschalten und uns dabei für den Tag fertigmachen, bekommen wir automatisch gute Laune.

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Autor: Ilka-Marie Hagenbücher

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