10 Gründe, das Alleinsein zu lieben

Mehr Ich-Zeit genießen

Egal, ob als Single oder in einer festen Beziehung: Wer Momente für sich als Chance begreift, gewinnt. Autorin und Kulturwissenschaftlerin Franziska Muri spricht von einem „leisen Trend in einer lauten Welt“: Immer mehr Menschen entdecken, was für eine Wohltat es ist, Zeit einmal nur für sich allein zu haben. Lernen Sie, das Alleinsein zu lieben. Wir verraten Ihnen zehn gute Gründe dafür.

Keine Zwänge mehr: sich wirklich frei fühlen Ich-Zeit bedeutet, einmal keine Kompromisse einzugehen. Nichts tun, das man sonst nur anderen zuliebe macht. Wir wählen ganz frei, ohne Einfluss von außen. Wir hören dabei nur auf unser Herz. Es weiß, was uns wirklich guttut.

Das eigene Tempo: seinen Rhythmus finden

Allein gehört alle Zeit uns. Wir müssen uns von nichts und niemandem hetzen lassen. Wir dürfen uns treiben lassen, Stille genießen und so unsere Kraftreserven auftanken. 

Bewusster Rückzug: für Entschleunigung sorgen

Reizüberflutung – für uns längst Alltag. Ständig prasseln neue Informationen auf uns ein, die wir aber kaum noch verarbeiten können. Wenn wir uns regelmäßig bewusst zurückziehen, lernen wir wieder, das Wesentliche zu erkennen: uns.

Mehr Kreativität: Talente ganz ausleben

Wer etwas Neues, überraschend Gutes schaffen will, braucht das Für-sich-Sein. Denn nur so können wir mit ganzer Energie rumtüfteln und unsere Projekte umsetzen.

Volle Flexibilität: unkomplizierter leben

Ein „Einzelmensch“ bekommt auch kurzfristig noch eine Theaterkarte im fast ausverkauften Haus. Er kann spontaner handeln als andere und sich von seiner Intuition leiten lassen. Dadurch kann er auch Herausforderungen leichter meistern. 

Der Lern-Effekt: Eigenständigkeit fördern

Allein sein heißt auch: mit allem alleine klarzukommen. Das ist vielleicht nicht immer leicht, aber eine wertvolle Erfahrung. Denn leben heißt lernen. Und erst, wenn wir uns weiterentwickeln und wachsen, merken wir, was eigentlich alles in uns steckt und wozu wir fähig sind.

Die Atempause: Wunden heilen lassen

Gerade nach einer Trennung tut es gut, eigene Wünsche und Muster in Ruhe zu hinterfragen und so letztlich ein stärkeres Ich zu entwickeln. 

Kraftort Natur: Verbundenheit fühlen

Rückzug in den Wald, ans Meer, in die Berge: Hier spüren wir wieder, wie wichtig Natur für uns ist, gerade seelisch. Einsamkeit? Im Gegenteil: Hier sind wir eins mit allem.

Die Alltags-Freuden: Kleinigkeiten wertschätzen

Alleine nehmen wir die kleinen Wunder um uns herum intensiver wahr – und spüren Dankbarkeit.

Frau des Lebens: Selbstliebe entwickeln

Es gibt niemand anderen, der so sehr zu mir gehört, wie ich selbst. Ich bin der Mensch, mit dem ich immer auskommen und um den ich mich kümmern muss. Die beste Gelegenheit, das zu entwickeln, was die Basis eines glücklichen und erfüllten Lebens ist: Selbstliebe.

Unser Buch-Tipp: Autorin Franziska Muri erklärt in ihrem Buch „21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“, wie beglückend und auch bereichernd die Momente sind, in denen wir mal ganz für uns sind. 19,99 Euro, Integral Verlag.