Schluss mit „Muss“: Mehr Gelassenheit, weniger Stress

Gegensteuern, wenn einem alles zu viel wird

Nichts ist unmöglich – wenn wir innerlich frei sind, uns ruhig und ausgeglichen fühlen. Doch unser hektischer Alltag macht uns leider häufig einen Strich durch die Rechnung. Dann regen uns schon Kleinigkeiten auf, wir sind gestresst und unzufrieden. Was dann hilft: 

 

 

 

Prioritäten setzen und auch mal Nein sagen 

Job, Familie, Haushalt, Hobbys – das ist ein Riesenprogramm. Wenn Sie sich öfter überfordert fühlen, schreiben Sie mal alle Stressfaktoren auf. Was von Ihren Aktivitäten tut Ihnen wirklich gut, was kostet nur Energie? Ein paar der Krafträuber können Sie sicher streichen.

Wieder Herrschaft über unsere Zeit gewinnen

Die Bahn hat mal wieder Verspätung, die Schlange an der Kasse ist elend lang – es kann ganz schön wütend machen, wenn uns Zeit geraubt wird. Erobern wir sie also zurück, indem wir in der Wartezeit E-Mails beantworten, To-do-Listen schreiben oder Zeitschriften lesen. Oh, geht es etwa schon weiter?

Zusammenhalten und Bindungen vertiefen

Der Austausch mit anderen hilft uns dabei, Dinge anders zu bewerten und erstaunlich viel ertragen zu können. Denn ein stabiles soziales Umfeld macht uns selbstbewusst und schafft Geborgenheit.

Passivsein pflegen und Kontrolle abgeben

Wir können nicht alles im Leben beeinflussen und perfektionieren. Freuen wir uns darüber. Das Leben ist ein wunderbares großes Durcheinander von Erfahrungen und Erlebnissen. Lernen wir also, zu „lassen“: Fragen offen zu lassen, Dinge zuzulassen, Sorgen loszulassen …

Rosarote Brille aufsetzen und Optimistin werden

Toll, wenn wir so weit sind, Dinge anzunehmen. Noch schöner, wenn wir zusätzlich versuchen, sie positiv zu bewerten. Stellen wir uns bei Ärger deshalb doch mal vor, durch eine Optimisten-Brille darauf zu schauen. Wie sieht es jetzt aus? 

Es mit Humor probieren und Probleme weglachen 

Eigentlich ist es ja ganz einfach: Wer lacht, kann sich nicht aufregen. Bestimmt gibt es einige Erinnerungen und Bilder, bei denen Sie lächeln müssen? Die haben Sie am besten immer parat. 

Gewohnheiten und Rituale entwickeln 

Das abendliche Telefonat mit der Freundin, der wöchentliche Tanzkurs: Wir brauchen Vertrautes, um neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen und zu meistern. Rituale schenken uns Wohlbehagen.

Abends einen Schluss-Strich ziehen und alles loslassen

Sie können nachts einfach nicht abschalten? Legen Sie all das, was Sie belastet, gedanklich in eine Schublade. Dann schließen Sie sie zu. Und werfen den Schlüssel weg. Denn: Morgen ist ein frischer, neuer Tag. Morgen wird großartig!

4 Übungen für den Alltag

1 Bei Selbstzweifeln: Hände hinter dem Rücken zusammenführen. Tief ein- und ausatmen, sich mehrere Male sagen: „Ich liebe. Und ich werde geliebt.“

2 Gegen Grübelei: Genau aufschreiben, was Sie beschäftigt. Nach 15 Minuten das Blatt - und das Problem - weglegen. 

3 Für Zuversicht: Pech gehabt? Suchen Sie einen positiven Dreh und Lerneffekt. Fragen Sie sich, was die Lage Ihnen für die Zukunft bringt.

4 Bei Anspannung: Den Himmel beobachten. Diese Weite, diese Schönheit, diese Klarheit. Sooo beruhigend!

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