Neues Phänomen: Leiden Sie auch schon unter Nomophobie?

Dauerhaft online sein — das kann krank machen

Diese Zahl ist enorm! Schon über 50 Millionen Deutsche sind täglich online! Etwa eine Stunde geht im Schnitt für Facebook und WhatsApp drauf. Das verrät, welch wichtige Rolle die neuen Medien mittlerweile in unserem Leben spielen. Das birgt allerdings auch das Risiko, dass wir uns sehr abhängig von ihnen machen. Das merken wir spätestens dann, wenn wir mal für ein oder zwei Tage ohne Tablet oder Smartphone auskommen müssen...

Wir fühlen uns schon bald nackt Lassen wir unser Telefon zu Hause liegen, fühlen wir uns unwohl. Irgendwie nackt. Etwa so, wie wenn wir ohne Make-up das Haus verlassen. Nicht nur wegen der Mitteilungen von Familie und Freunden, die uns vorübergehend nicht erreichen. Es hat noch einen weiteren Grund: Auf dem Gerät befinden sich neben Nachrichten auch persönliche Dateien, etwa Fotos und Videos. Im angelsächsischen Raum gibt es für dieses neue Phänomen sogar einen Begriff: Nomophobie. 

Es beschreibt den Angstähnlichen Zustand (Phobie), der in uns aufkeimt, wenn wir das Smartphone nicht dabei haben. 

Das Handy bewusst ausschalten 

Weitere Anzeichen für eine Handy-Abhängigkeit sind: Wir sind schnell abgelenkt oder werden nervös, wenn wir nicht darauf schauen können. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten wir die handylose Zeit öfter mal trainieren und es am besten zwischendurch bewusst auslassen.

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