PMS: Was hilft an den Tagen vor den Tagen?

So können PMS bedingte Übelkeit und Co. behandelt werden

07. November 2016

Die Menge der jeweiligen Hormone im weiblichen Zyklus schwankt. Dieses Auf und Ab kann das körperliche und seelische Befinden beeinträchtigen – zwei Drittel der Frauen im gebärfähigen Alter sind betroffen. Sie leiden unter PMS, dem prämenstruellen Syndrom. Abgeschlagenheit, Reizbarkeit,schlechte Laune und Überempfindlichkeit sind einige der Symptome. Aber man kann etwas dagegen tun? Wir beantworten die Frage: PMS — Was hilft?

Bei den ersten PMS Anzeichen: Immer schön in Bewegung bleiben

Vor der Periode sackt der Östrogenspiegel ab – das bringt den Körper in vielen Fällen aus der Balance. Sport kann helfen, die Hormone besser zu regulieren. Bewegung hebt außerdem die Laune und sorgt für ein gutes Körpergefühl. Gut geeignet, um erste Anzeichen von PMS zu bekämpfen, sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Joggen.

PMS, was hilft? Die richtigen Nährstoffe lindern die Symptome

PMS-Patientinnen haben oft zu viel Östrogen. Studien haben ergeben, dass Vitamin B6 den Östrogenspiegel ausgleichen kann. Es ist in Avocados und Hülsenfrüchten enthalten. Magnesium lindert Brustspannen und Wassereinlagerungen – es steckt etwa in Haferflocken und Schokolade.

Auch dagegen ist ein Heilkraut gewachsen

Um PMS Anzeichen zu lindern, empfehlen Experten die typischen „Frauenkräuter“: Johanniskraut und Melisse verscheuchen miese Laune, Frauenmantel regelt den Zyklus. Mönchspfeffer wirkt gegen Wassereinlagerungen. Auch PMS-bedingte Rückenschmerzen und Kopfschmerzen können damit behandelt werden.

Bei PMS Schmerzen hilft eine beruhigende Massage

Laut der traditionellen chinesischen Medizin sitzen rund um den Bauchnabel viele Energiepunkte. Einfach ein paar Mal am Tag mit der flachen Hand eine Minute lang im Uhrzeigersinn massieren. Auch gut: Die Ohrmuscheln sanft massieren, denn hier sitzen die Akupressurpunkte gegen die Schmerzen.

Aromawickel beruhigen den verkrampften Bauch

Bei starken PMS Schmerzen im Bauch ein sauberes Tuch mit warmem Wasser anfeuchten und auswringen. Dann drei Tropfen Melissen- oder Lavendelöl daraufgeben, auf den Bauch legen, schöne Musik hören und entspannen. Die Inhaltsstoffe des Öls beruhigen und lösen die Bauchkrämpfe, die oft vor der Periode auftreten.

Entspannungsübungen helfen beim Relaxen

Jede Form von Yoga, autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson sind gut bei PMS. Was wirklich hilft, muss aber jede Frau für sich selbst herausfinden. Vorbeugen kann man PMS Schmerzen allerdings nicht.