Isoglukose: Macht uns der Billig-Zucker nur noch dicker?

Warum uns das Süßungsmittel gefährlich werden kann

Seit Kurzem darf mehr Isoglukose auf den EU-Markt kommen. Diese wird auch Fruktose-Glukose-Sirup, Corn Sirup oder Maissirup genannt. Die Produktion des Süßungsmittels, das z. B. aus Maisstärke gewonnen wird, ist günstig. Große Herstellerländer sind die USA und Kanada.

So wirkt Isoglukose

In Maßen konsumiert wirkt Isoglukose auf den Körper ähnlich wie Haushaltszucker, der aus Zuckerrüben gewonnen wird. Worin jedoch eine Gefahr besteht: Je höher der Fruktose-Anteil in einem Lebensmittel ist, desto süßer wird es.

Höheres Diabetes-Risiko durch Isoglukose

Bei Isoglukose überwiegt der Fruktose-Anteil. Das bedeutet: Der Körper könnte sich an die Süße gewöhnen, immer mehr davon haben wollen. Nehmen wir dann oft zu viel davon auf, droht nicht nur Übergewicht, sondern auch Diabetes. Erwachsene sollten am Tag max. 50 bis 60 g Zucker essen.

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