Süßlupinen: Kalorienärmer und gesünder als Soja

Die neue, vegane Allzweckwaffe

Portugal-Urlauber kennen die Süßlupine als knackigen Snack zum Bier – eingelegte Süßlupinenkerne stehen in beinahe jeder Bar auf dem Tisch. Bei uns kommen die Samen der Zuchtpflanze meist weiterverarbeitet als Mehl, Joghurt oder Fertigmischung für Bratlinge, zum Einsatz. Dank dieser Vielfalt läuft die Süßlupine der Sojabohne langsam den ersten Rang als vegane Allzweckwaffe ab. Zu recht, denn sie ist noch kalorienärmer und gesünder!

Süßlupinen als gesunde Sattmacher 

Die essbare Verwandte der Gartenlupine sättigt, sorgt aber für weniger Luft im Bauch als andere Hülsenfrüchte. Mit rund 40 Prozent enthält sie so viele Proteine wie die Sojabohne, dabei ein Drittel weniger Fett und Kohlenhydrate. Das macht Süßlupinensamen zur optimalen Eiweißquelle bei veganer Ernährung und zur Top-Abnehmhilfe. In einer Studie der Uni Halle wurde den Proteinen eine cholesterinsenkende Wirkung nachgewiesen. Außerdem beugen die glutenfreien Samen mit ihren Ballaststoffen Darmkrebs und Diabetes vor.

Die Pflanze ist eine wahre Nährstoffbombe 

Wie die Sojabohne enthält die Süßlupine pflanzliche Östrogene die den Hormonhaushalt beeinflussen, aber in 50-fach niedrigerer Menge. Umso höher ist ihr Gehalt an Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Viele Antioxidanzien wehren Erreger ab, schützen die Zellen vor Alterung. Wer auf Soja oder Erdnüsse allergisch reagiert, sollte jedoch testen, ob er die Hülsenfrucht verträgt.

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