Energie für den Körper: mehr Antrieb durch entsäuern

Jetzt auf basische Lebensmittel setzen

Sind Sie ständig müde und antriebslos? Die Ernährungsexpertin Dr. Tanja Werner weiß, woher das Leistungstief rühren kann. Und natürlich verrät sie auch, wie wir wieder richtig Energie für den Körper tanken.

Es ist schon verrückt: Morgens ist es endlich wieder zeitig hell und munteres Vogelgezwitscher verbreitet gute Laune. Trotzdem fehlt uns der Elan für einen fröhlichen Start in den Tag. Manche verbuchen das unter Faulheit, andere sehen diesen Zustand als unvermeidliches Los. Doch es gibt noch eine ganz andere Erklärung. Es fehlt die Energie für den Körper!

Zu wenig Energie für den Körper: Wie uns der Winter geschadet hat 

Die dunkle, kalte Jahreszeit steckt uns oft noch lange in den Knochen. Wer tagsüber hundemüde ist, generell nur wenig Energie aufbringen kann und Mühe hat, sich zu konzentrieren, denkt schnell an die typische Frühjahrsmüdigkeit. Doch die Münchner Ernährungswissenschaftlerin Dr. Tanja Werner sieht das etwas anders: „Die Symptome können auch von einer Übersäuerung herrühren. Diese entsteht vor allem durch eine einseitige, unausgewogene Ernährung.“ Meist sind die üppigen Mahlzeiten der kalten Jahreszeit schuld an der Antriebslosigkeit. Sie lierfern also keine gute Energie für den Körper Denn nehmen wir dauerhaft sehr eiweißreiche Speisen wie etwa Fleisch- oder Fischgerichte auf, kommt mit der Zeit der Säure-Basen-Haushalt aus der Balance. Auch Eier, Meeresfrüchte, Getreide und Milchprodukte zählen zu den säurehaltigen Lebensmitteln. Essen wir dagegen zu wenig Basenlieferanten, entsteht schnell ein Ungleichgewicht im Organismus. Die überschüssige Säure lagert sich dann im Körper ab und legt Stoffwechselprozesse lahm. Ein Missverhältnis mit schweren Folgen!

Wie bekomme ich mehr Energie und Antrieb?

Sie gewinnen wieder mehr Leistungsfähigkeit und Energie für den Körper, wenn Sie im Frühjahr vermehrt zu frischem Obst, Gemüse, Salat, Kräutern, Pilzen und Nüssen greifen. Das kann die Säureeinlagerungen der vergangenen Monate gut ausgleichen, denn insbesondere pflanzliche Lebensmittel sind sehr basenreich. Das hat den Vorteil, dass sie einerseits die Säuredepots im Körper neutralisieren. Anderersseits sammelt sich mit einer basenreichen Ernährung deutlich weniger Säure neu an.

Eine Entsäuerungskur hilft dem Stoffwechsel zusätzlich Doch leider gelingt der Säure-Basen-Ausgleich nicht immer allein mit einem angepassten Ernährungsplan. „Abhilfe kann dann auch eine Entsäuerung mit Basenpräparaten aus der Apotheke schaffen“, weiß Dr. Tanja Werner. Gleiches bestätigt auch eine Studie der Charité Berlin: Eine vierwöchige Kur mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen gleicht das Verhältnis von Säure und Basen im Organismus sehr gut aus. Den Körperzellen steht damit wieder deutlich mehr Energie zur Verfügung – nervliche Anspannungen fallen spürbar ab und die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich. Den Entsäuerungsprozess können Sie durch Sport unterstützen. Der Körper wird dann besser mit Sauerstoff versorgt und die Ausscheidungsorgane arbeiten effektiver. Auch viel trinken ist wichtig! Das kurbelt die Nierentätigkeit an und spült die überschüssige Säure schneller aus dem Organismus.