Meckern, mosern, nörgeln: Wie dauerndes Gemecker jede Beziehung tötet

So gestalten Sie Ihre Beziehung wieder positiv

Heute schon über den Partner aufgeregt? Kein Problem, das kommt vor. Aber ständiges Mosern, Meckern und Nörgeln gefährdet am Ende unsere Liebe – und das wollen wir auf keinen Fall riskieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Blatt durch eine andere Sicht auf die Dinge wenden können. Natürlich ist es nicht immer leicht. Aber am Ende müssen Sie sich die Fragen stellen: Wollen Sie meckern oder leben und lieben?
 

Meckern, mosern, nörgeln: Wieder auf das Wesentliche besinnen!

Sicher: Es ist in Ordnung, dass wir sauer sind, wenn der Partner mal wieder den Müll nicht rausgebracht hat, das Essen mit den Eltern vergisst oder nicht anruft, wenn er später kommt. Und natürlich dürfen wir das dann auch sagen. Aber Vorsicht! Auf Dauer verstellt unser Rummeckern über das, was angeblich schiefläuft, den Blick auf das, was das Wichtigste ist: Dass wir zusammen sind und uns doch eigentlich lieben. Wenn wir uns eine glückliche, innige Beziehung wünschen, sollten wir deshalb weniger kritteln – und öfter mal nett sein.

Loben Sie ihn mal wieder 

Nachsicht mit ihm haben und ihn wertschätzen, statt schlechtzureden – gerade beim lustigen Mädelsabend ist die Sache verlockend: Wir regen uns über unseren Partner auf, ernten zustimmende Blicke und kommen richtig in Fahrt. Doch wenn wir die Lästereien verinnerlichen, erschüttern wir das Fundament unserer Partnerschaft: gegenseitige Achtung und Wertschätzung.

Humor zeigen statt meckern

Selber handeln, anstatt sich nur ziellos über ihn aufzuregen – nicht umsonst verbinden wir das Wort meckern mit einer Ziege, der Meckerziege. Aber wollen wir der wirklich ähneln? Sicher nicht! Statt kindisch und passiv-aggressiv vor uns hin zu nörgeln, könnten wir es deshalb ja auch mal mit einer Prise Humor und Gelassenheit versuchen. Darauf wird er sicher positiver reagieren, als wenn wir ihm ständig nur Vorwürfe machen und schmollen.

Aussprechen verhindert Rumgenörgel

Den ersten Schritt machen, statt sich zu bemitleiden – immer bin ich diejenige, die sich um alles kümmert, immer denke nur ich an ... Es passiert schnell, dass wir uns als Opfer sehen und in Selbstmitleid versinken. Doch wenn wir schon so schlau sind und für alles Sorge tragen: Warum kümmern wir uns dann nicht um ein gutes Gespräch mit unserem Partner? Dabei können wir in Ruhe erklären, in welchen Dingen wir uns Unterstützung wünschen und andersherum fragen, welches Verhalten von uns nicht so gut ankommt. Hand aufs Herz: Manchmal vergessen auch wir Dinge, hören nicht richtig zu ...

Fehler annehmen

Seine Fehler akzeptieren, statt ihn immer optimieren zu wollen – sei doch mal ein bisschen offener, trag doch lieber mal ein Hemd, lies doch mal das Buch ... Wer hat schon Lust, sich dauernd solche „gut gemeinten“ Ratschläge anzuhören? Wenn wir unserem Partner mit solchen Aussagen immer wieder das Gefühl geben, nicht gut genug zu sein und uns nicht zu reichen, dann reicht es vielleicht schon bald ihm. Mit uns und der Beziehung. Erinnern wir uns also lieber daran, warum wir uns in ihn verliebt haben: Weil er genau so ist, wie er ist. Unverbesserlich.

Lieben statt meckern!

Gefühlvolle Worte finden, anstatt die Konfrontation zu suchen – werten wir unseren Partner ab, machen wir damit auch uns selbst unglücklich. Denn wir werten gleichzeitig auch uns und unsere Beziehung ab. Bevor unser Partner aus Trotz auf Abwehrhaltung geht: Gehen wir auf ihn zu. Sagen wir ihm etwas Zärtliches, Liebevolles. Das muss gar nichts Kitschiges sein, kein Gedicht, kein Schwur. Es sollte nur ehrlich sein und von Herzen kommen. Apropos: Wie lange ist eigentlich das letzte „Ich liebe dich“ her?