Darum sind Haferflocken gesund

Warum Sie das Superfood täglich essen sollten

Haferflocken erleben seit einiger Zeit ein Comeback, denn Foodies lieben sie wegen ihrer guten Inhaltsstoffe. In Frühstück-Bowles sind sie daher Trend, schmecken aber auch klassisch als Porridge sowie im Crumble oder als Gebäck. Die Cerealien sind in der Küche also auch vielseitig. Wir sagen, warum Haferflocken gesund sind und es sich lohnt, sie täglich zu essen. Und: Das Superfood hilft sogar beim Abnehmen!

Haferflocken gesund und vitalisierend: Das steckt drin!

Ob kernig oder zart: Haferflocken sind echtes Kraft- und Gesundheitsfutter – oder wie man heutzutage sagt: Superfood! Sie enthalten wichtige Vitamine (höchster B1- und B6-Lieferant unter allen Getreidesorten), Mineralien mit hohen Anteilen von Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink, Ballaststoffe und Antioxidantien. Auch Beta-Glucan ist enthalten. Als Getreide enthalten Sie dazu wenig Fett und sogar einen beachtlichen Eiweißanteil. Dank dieser hervorragenden Nährstoffbilanz sind Haferflocken gesund, denn sie helfen den Cholesterinspiegel zu senken und die Verdauung auf Trab zu halten.

Gleichzeitig machen sie lang satt, weshalb sie uns trotz eines Kaloriengehaltes von 370 kcal/100 g beim Abnehmen helfen. Im Gegensatz zu schlechten Kohlenhydraten wie Zucker halten Haferflocken den Insulinspiegel stabil, wodurch Heißhungerattacken ausbleiben. Haferflocken sind daher auch Menschen mit Diabetes Typ 2 zu empfehlen. Ca. 30 g Haferflocken (Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE) im Müsli morgens reichen vollkommen aus, um gut durch den Vormittag zu kommen. Es gilt sogar als erwiesen an, das warmes Frühstück wie Porridge schlank macht.

Rezepte: Warmes Frühstück – 3 leckere Varianten mit Haferflocken

Nährwerte Haferflocken pro 100 g:

  • Kalorien: 370 kcal
  • Eiweiß: 12 g
  • Fett: 7 g
  • Kohlenhydrate: 63 g
  • Ballaststoffe: 10 g

Haferflocken zubereiten

Im Wesentlichen unterscheiden wir zwischen kernigen und zarten Haferflocken sowie Schmelzflocken, wobei auch die zarten Varianten als Vollkornkost gelten. Man kann die Cerealien aber nicht nur im Müsli genießen, sondern sie auch zum Backen, als Panade oder zum Andicken von Soßen verwenden. 

Kernige Hafer haben am meisten Biss und eigenen sich besonders gut für Gebäck wie Muffins, Kuchen oder Kekse:

Zarte Haferflocken sind deutlich kleiner und feiner als kernige Haferflocken und eignen sich für:

  • Müslis
  • Porridge
  • Müsliriegel
  • Pfannkuchen
  • Gebäck wie Kuchen, Bananenbrot, Muffins oder Kekse
  • Brot
  • knusprige Panaden
  • Hackgerichte – statt Semmelbrösel
  • Aufläufe
  • Haferflocken- oder Milchsuppe

Schmelzflocken sind die zartesten in der Haferflocken-Familie und eignen sich für:

  • Shakes, Smoothies, Dipps, Soßen oder Suppen zum Andicken
  • Gemüse-Panaden (frittiert)
  • Hack- und Gemüsebällchen
  • Kindernahrung
  • Desserts

Das sollten Sie bei der Zubereitung von Haferflocken beachten

Egal, ob Sie Ihre Flocken kalt oder warm genießen wollen, geben Sie immer eine kleine Prise Salz hinzu, das verleiht der Mahlzeit ein nussiges Aroma. Wenn Sie Ihr Porridge mit warmer Milch zubereiten möchten, geben Sie die Haferflocken erst dann hinzu, wenn die Milch schon kocht, so bekommt das Porridge eine tolle cremige Konsistenz. Sollen die Flocken aber ihre Form behalten, können Sie diese bereits in die kalte Milch geben.

Außerdem anstatt einer kleinen Schale oder einer Schüssel lieber einen tiefen Teller verwenden, denn so können die Flocken gut aufquellen, ohne über den Rand zu laufen. Zarte Flocken brauchen überdies weniger Zeit, um aufzuquellen als kernige Flocken.

Tipp: Gewürze wie etwa Vanillearoma oder Zimt verleihen Haferflocken zusätzlich Geschmack.

Mehr Rezepte: Eiweißshakes zum Abnehmen

Datum: 02.07.2020
Autor: Tanja Seiffert

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