Trockenfrüchte: Gesund und sooo süß

Unbedingt auf Qualität achten

30. Januar 2017

Getrocknete Datteln, Feigen, Rosinen und Korinthen gehören zur Adventszeit wie Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen. Aber im Gegensatz zu den Backwaren sind Trockenfrüchte auch gesund!

Trockenfrüchte: gesunde Vitamine und Nährwerte

Durch den Trocknungsvorgang hat Dörrobst nur noch einen Wassergehalt von zehn bis 20 Prozent. Damit konzentrieren sich die enthaltenen Nährstoffe. Zwar leiden beim Trocknen die hitzeempfindlichen Vitamine wie z.B. Vitamin C. Doch Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium bleiben erhalten. Was Trockenfrüchte noch gesund macht: der hohe Gehalt an Ballaststoffen. Auch der Zuckergehalt ist durch die Trocknung im Vergleich zur frischen Frucht viel höher. Darum gilt beim Verzehr von Trockenfrüchten die Faustregel, immer nur so viele Trockenfrüchte zu sich nehmen, wie man auch Frischobst essen würde. Dann hält sich der Zuckerkonsum die Waage.

Trockenfrüchte besser ungeschwefelt

Durch das Trocknen verlieren die Früchte auch ihre frische Farbe. So sind Aprikosen eher bräunlich und nicht mehr goldgelb. Gegen diese Farbveränderung werden Trockenfrüchte immer noch geschwefelt. Dazu werden sie mit Schwefeldioxid (E 220) behandelt. Es kann bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall führen. Greifen Sie lieber zu ungeschwefelter Ware. Aufschluss darüber gibt die Zutatenliste: Steht E 220 drauf, sind die Früchte geschwefelt. Bei Bio-Ware ist Schwefel genauso verboten wie das Schädlingsbekämpfungsmittel Methylbromid und der Konservierungsstoff Sorbinsäure. Biofrüchte werden oft gefriergetrocknet.

Weißer Belag

Bei Trockenfrüchten sieht man oft einen weißlichen Belag. Er verstärkt sich meist, wenn die Packung geöffnet wurde. Die weißliche Schicht ist auskristallisierter Zucker. Das ist kein Mangel, sondern tatsächlich ein Qualitätsmerkmal. Der fruchteigene Zucker tritt verstärkt aus, wenn die Packung offen ist und die Restfeuchte verdunstet. Trotzdem sollte man genau hinschauen: Riecht der Belag säuerlich und ist die Frucht matschig, ist Vorsicht geboten. Dann sind die Früchte verdorben.

Bei Feigen sollte man vorsichtshalber jede Frucht öffnen, um sie auf schwarze Stellen (Schwarzschimmel) zu inspizieren. Verschließen Sie angebrochene Packungen dicht oder füllen Sie die Früchte in einen Vorratsbehälter um. Kühl und trocken gelagert halten sich Trockenfrüchte so mehrere Wochen.